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Wieso Heizkosten senken?

Uns wird ja überall nahegelegt, bei den Heizkosten zu sparen. Jede Institution, jeder Energieberater und jede Wohnungsgenossenschaft oder Vermietervereinigung rät uns, die Heizkosten zu senken.

Heizkosten senken

Wieso sollen wir unsere Heizkosten überhaupt senken? Hat das nicht immer etwas mit Verzicht zu tun? Sollte die Wohnung im Winter nicht warm sein? Doch, es soll geheizt werden, bis die Wohnung warm ist. Die Frage ist nur: Wie viel Kosten nehme ich auf mich, um dieses Ziel zu erreichen und wie warm muss es wirklich sein, damit ich mich wohlfühle? Um zu erkennen, wieso Maßnahmen zur Heizkostensenkung sinnvoll sind, sollten wir uns die Entstehung der Heizkosten genauer ansehen. Wichtige Fragen sind dabei:

  • Was sind Heizkosten überhaupt?
  • Wie viel kostet mich das Heizen?
  • Welcher Anteil der Wohnnebenkosten sind effektive Heizkosten?
  • Wie viel kann ich also sparen?
  • Gucken wir uns genauer an, was wir unter Heizkosten verstehen!

    Was sind Heizkosten überhaupt?

    Unter Heizkosten fassen wir alle Wohnnebenkosten zusammen, die für die Erwärmung unserer Räume durch Heizkörper anfallen. Jedesmal, wenn die Heizung angestellt wird, wird je nach Heizsystem Öl oder Erdgas verbrannt.

    Obwohl es ein paar weitere Alternativen, wie Pelletheizungen oder Fernwärme gibt, halten Öl und Gas immer noch die Vorherrschaftsstellung auf dem deutschen Heizmarkt. Die Hitze wird durch Leitungssysteme zum Erwärmen des Nutzwassers gebraucht. Dieses heiße Wasser fließt in die Heizkörper – die Heizung wird warm. Andere Heizsysteme werden per Fernwärme betrieben. Unter Fernwärme verstehen wir Prozesswärme, die bei der Stromerzeugung durch Kohle, Gas oder Abfälle entsteht. Um diese Wärme nicht einfach verpuffen zu lassen, wird sie über Fernwärmeleitungen zu den Verbrauchern transportiert und kann dort zum Heizen des Hauses oder der Wohnung zur Verfügung gestellt werden.. Durch große Rohrsysteme wird diese Wärme direkt in die abhängigen Haushalte eingespeist. Diese drei Technologien um die Heizung zu betreiben sind die wichtigsten Alternativen in Deutschland (Stand 2012).

    Heizkosten fallen hier natürlich bei der Beschaffung der Rohstoffe in Form von Heizöl, Erdgas oder anderen Brennstoffen an. Die Rohstoffe werden in der Einheit Liter oder m3. Dabei unterscheiden sich die Rohstoffe auch vor allem im Brennwert. Als Brennwert bezeichnen wir die freigesetzte Wärmemenge, die bei vollständiger Verbrennung eines bestimmten Rohstoffes entsteht. Heizöl in Litern ist nicht direkt mit Erdgas in m3 vergleichbar. Um die Preise der jeweiligen Systeme zu vergleichen, muss die Maßeinheit der Rohstoffe in Arbeit (kWh) umgerechnet werden. Je nach Heizsystem und Anbieter können die Kosten für eine Stunde Arbeit (kWh) erheblich variieren.

    Wir zahlen also einen bestimmten Preis für unseren Wärmeverbrauch. Je nach Heizsystem sind diese Kosten unterschiedlich hoch. Wenn ich meine Heizung auf eine bestimmte Temperatur einstelle, kommt es auf die Beschaffenheit des Raumes und der Heizanlage an, wie viel Heizenergie ich dafür wirklich benötige. Je besser die Isolation und je moderner die Heizungsanlage, umso weniger Rohstoffe werden verbraucht, um den Raum auf der gewünschten Temperatur zu halten. Effektive Heizungsanlagen können so die entstehenden Heizkosten drastisch senken. Und der Anteil an Heizkosten im Haushalt ist erheblich (Siehe Welcher Anteil der Wohnnebenkosten sind effektive Heizkosten?).

    Welcher Anteil der Wohnnebenkosten sind effektive Heizkosten?

    Was die meisten nicht wissen: Die Heizkosten stellen einen erheblichen Anteil der tatsächlichen Nebenkosten des Wohnens dar. Auf das Jahr gerechnet machen Heizkosten fast 30% der Wohnnebenkosten aus:

    Heizkosten senken Nebenkosten Quelle: Statistisches Bundesamt; BMWI

    Die Dramatik wird noch klarer, wenn man bedenkt, dass fast 90% der Heizkosten in nur 6 Monaten des Jahres anfallen. Geheizt wird vor allem in den Monaten Oktober bis März:

    Heizkosten senken Monat Quelle: Statistisches Bundesamt; BMWI

    Das schlägt sich in den Wohnnebenkosten pro Quadratmeter nieder! Hier sind die Heizkosten der einsame und traurige Spitzenreiter im Bundesdurchschnitt (2010/2011, Quelle: DMB):

    Quelle: Statistisches Bundesamt; BMWI

    Die Heizkosten pro m3 sind mehr als doppelt so hoch wie jede andere Kostenart. Das Potential einer Einsparung dieser Kosten wird klar: Beim Heizen kann so viel Energie gespart werden, wie nirgends sonst im Haushalt. Heizkosten sparen ist eine absolute Pflicht für jeden, der sein Geld im Winter nicht verfeuern möchte. Was das konkret bedeutet? Informieren Sie sich hier über Ihre tatsächlichen Kosten beim Heizen!

    Was heißt das konkret? Wie viel kostet mich also das Heizen?

    Wie im Abschnitt „Was sind Heizkosten überhaupt?“ schon beschrieben, sind die Kostenstrukturen für das Heizen je nach Anlage sehr unterschiedlich. Eins ist allerdings klar: Die Tendenz der Preisentwicklung ist überall gleich. Sie geht nach oben. Heizen wird immer teurer. Um das zu verdeutlichen, haben wir uns die Preisentwicklungen für Heizöl, Erdgas und Fernwärme mal genauer angesehen. Aufgeführt sind die durchschnittlichen Jahrespreise der Rohstoffe seit 2000. Berechnet wurden die jährlichen Kosten für einen Haushalt, der durchschnittliche 28.000 kWh für das Heizen verbraucht:

    Heizkosten senken Heizöl
    Heizkosten senken Erdgas
    Heizkosten senken Fernwärme Quelle: Statistisches Bundesamt; BMWI

    Die Tendenz der Preisentwicklung von Heizöl, Erdgas und Fernwärme ist klar: Heizen wird jedes Jahr teurer. Klarer Gewinner der Energiewende ist die Fernwärme. Die Preisentwicklung ist hier nicht so dramatisch wie bei den Heizölpreisen. Da diese Wärme auch aus verschiedenen Energieträgern gewonnen werden kann, ist sie preisstabiler und kann, da sie auch aus regenerativen Energien stammen kann, auch umweltfreundlicher sein.

    Heizkosten senken Fernwärme Quelle: Statistisches Bundesamt; BMWI

    Die Umstellung auf einen anderen Heizrohstoff ist allerdings mit erheblichen Kosten und noch erheblicheren Mühen verbunden. Die Heizungsanlagen des Hauses müssten komplett ausgetauscht werden. Da können je nach Größe mehrere tausend Euro auf Sie zukommen. Meistens lohnt es sich eher, das Heizen an sich durch Optimierung der zu beheizenden Räume effizienter zu machen. Und das ist mit wenig Aufwand, null Verzicht und einem sehr kleinen Budget realisierbar. Die Einsparpotentiale sind hier jährlich höher als in anderen Bereichen des Haushalts! Mehrere hunderte Euro pro Jahr sind hier keine Seltenheit.

    Wie viel können Sie also jedes Jahr einsparen?

    Die Maßnahmen, Tipps und Tricks, die wir Ihnen hier vorstellen werden, sollen Ihr Leben nicht komplizierter, sondern angenehmer machen. Wir wollen nicht an Ihre Disziplin appellieren oder Sie zwingen, im Winter im kalten Wohnzimmer zu sitzen. Die Grünspar Tipps und Tricks zum Heizkosten sparen, sollen Ihr Leben komfortabler machen und gleichzeitig Ihren Geldbeutel schonen. Vor allem leisten Sie aber einen unersetzlichen Beitrag zum Klimaschutz.

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    Fakten

    Erfahren Sie, wie Sie Heizkosten senken können und wie hoch das Einsparungspotential in einem Haushalt ist.