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Energieverschwendung in Deutschland

Verschwendung von Energie in deutschen Haushalten regional sehr unterschiedlich

Eine Umfrage zeigt, dass vor allem die neuen Bundesländer deutlich weniger Energie im Haushalt verschwenden als die Alten, der durchschnittliche Haushalt kann durch einfache Energiesparmaßnahmen rund 800 Euro im Jahr einsparen

Eine aktuelle Umfrage von uns zeigt, dass es große regionale Unterschiede beim Energiesparen in Deutschland gibt. Vor allem die alten Bundesländer gehören zu den Spitzenreitern bei der Energieverschwendung, allen voran Süddeutschland. Die neuen Bundesländer hingegen sind deutlich weiter vorne beim Energiesparen. Ein deutscher Durchschnittshaushalt kann rund 800 Euro pro Jahr durch einfache Energiesparmaßnahmen einsparen.

Für die repräsentative Umfrage hat Grünspar im Zuge seiner Kampagne „Deutschland grünoviert“ knapp 1500 Haushalte aus ganz Deutschland nach ihrer Ausstattung bezüglich energiesparender Haushaltlösungen zum Sparen von Strom, Wasser und Heizkosten befragt. Wie viele alte Glühbirnen sind noch im Einsatz? Werden Smart Home Lösungen, ausschaltbare Steckdosenleisten oder wassersparende Duschköpfe genutzt?

Energie wird verschwendet, wenn ein Haushalt Energie verbraucht, die er durch einfache Maßnahmen auch einsparen könnte. Beispielsweise durch den Austausch von Glühbirnen gegen LEDs oder durch den Einsatz von intelligenter Heizungssteuerung, ausschaltbaren Steckdosenleisten und wassersparenden Duschköpfen.

Das Ergebnis zeigt, dass es große regionale Unterschiede bei der Nutzung von energieeffizienteren und energiesparenden Alternativen gibt.

Vor allem in den neuen Bundesländern wird deutlich weniger Energie verschwendet. Die Verschwendung liegt dort zwischen 580 Euro und 770 Euro pro Haushalt.  Auch die deutschen Metropolregionen, wie etwa Hamburg, Bremen, Berlin, das Ruhrgebiet, München, Hannover und Frankfurt sind Vorreiter beim Energiesparen.

Deutlich mehr Energie pro Haushalt verschwenden die alten Bundesländer. Am rückständigsten in Punkto privates Energiesparen ist Süddeutschland mit den Bundesländern Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Saarland und Bayern. Hier liegt die durchschnittliche Verwendung pro Haushalt über 870 Euro. Das sind rund 200 Euro mehr als beispielsweise in Frankfurt, Hamburg oder Sachsen.

Für die hohe Energieverschwendung sorgen vor allem alte Glühbirnen, Geräte im Standby-Modus, unregulierte Heizungen und nicht-wassersparende Duschköpfe und Wasserhähne. Durch einfache Maßnahmen in diesen Bereichen könnte ein deutscher Durchschnittshaushalt etwa 800 Euro jährlich einsparen, bei einer einmaligen Investition von etwa 500 Euro.

Die seit Jahren steigenden Strompreise liefern das beste Argument zum Energiesparen. Grünspar Gründer und Geschäftsführer Sebastian Kotzwander betont: „Energiesparen ist vor allem deshalb wichtig, weil es dem Verbraucher die Kontrolle über den eigenen Energieverbrauch zurück gibt und die Kosten nachhaltig senkt.“

Über Grünspar

Grünspar wurde im August 2010 von Sebastian Kotzwander in Münster gegründet. Das Unternehmen verkauft energie- und ressourcensparende Produkte über den eigenen Online-Shop gruenspar.de. Darüber hinaus betreibt Grünspar als Software-as-a-Service-Dienstleister mehr als 100 White-Label-Shops für Energieversorger in Europa. Das Unternehmen beschäftigt derzeit 35 Mitarbeiter an den Standorten Münster und Wien.

Mehr Informationen finden Sie unter gruenspar.de, gruenspar.de/b2b und gruenspar.de/presse.

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Die Einbindung der Grafiken ist kostenlos. Wir wünschen uns nur eine Quellenangabe mit einem relevanten Link ausserhalb der Grafiken auf gruenspar.de, also in der Form: Quelle: Grünspar – gruenspar.de

Hinweise zur Umfrage: Die Umfrage wurde Online durchgeführt und hatte knapp 1500 Teilnehmer. Die Berechnung zur Energieverschwendung basiert auf den durchschnittlich möglichen Einsparungen der einzelnen Energiesparmaßnahmen und berücksichtigt nicht die realen Stromkosten vor Ort. Als Grundlage zur Berechnung der Energieverschwendung bzw. der möglichen Einsparungen dienten uns die Einsparberechnungen von unseren Produkten. Details für jedes Produkt finden Sie auf der jeweiligen Produktseite unter Sparpotential. Für die Berechnung der Einsparung durch LEDs diente dieses Modell, zur Einsparung von Wasser dienten uns diese Durchflussbegrenzer und diese Sparduschköpfe, zur Einsparung von Heizkosten diese intelligente Heizungssteuerung und folgende Steckdosenleiste. Wir sind von durchschnittlichen Heizkosten von 8 Cent/kWh, für Warmwasser von 10,69 Euro/m³ und von 20 Cent/kWh für Strom ausgegangen (die Strompreise liegen aktuell noch deutlich höher). Bei unseren Darstellungen haben wir uns vom sehr gelungenen Strompreis Atlas von Stromauskunft inspirieren lassen.

 

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Ein Kommentar

  1. Pingback: Wie sparsam gehen die Deutschen mit Energie um? | Econitor Magazin

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