Knick’n’Clean – Energie sparen durch frischeres Essen?

Nicht nur mit energieeffizienten Produkten wie einem guten Kühlschrank oder Energiesparlampen kann man der Haushaltskasse und der Umwelt etwas Gutes tun, sondern ebenso wenn man weiß, wie man seine Lebensmittel länger frisch halten kann. Denn dann ist es möglich, diese in einem Kühlschrank zu lagern, der weniger kühl eingestellt ist und somit direkt Energie einspart. Mit dem desinfizierenden und geruchsneutralisierenden Knick’n’Clean Stab für Kühlschränke ist dies zu erreichen.

An diesen praktischen, kleinen Stab mussten wir denken, als wir eine aktuelle Untersuchung der Stiftung Warentest gelesen haben, aus der ein paar unappetitliche Fakten über die abgepackten Salatmischungen aus dem Kühlregal hervorgehen. Zwar wurden keine bedenkenerregenden Bakterien in den 19 getesteten Salatmischungen gefunden, doch konnten in einigen Salaten Hefe, Schimmelpilze oder Rückstände von Schadstoffen nachgewiesen werden. Ein Biosalat überschritt im Test die vorgesehene Höchstgrenze der erlaubten Pestizidbelastung für Bioprodukte

knickncleanZusätzlich sind viele private Kühlschränke ein Nährboden für Keime und Krankheitserreger. Es ist ärgerlich, wenn man frische Lebensmittel im Kühlschrank lagert und die Frische nur über eine kurze Zeitspanne beibehalten bleibt. Die Lösung für dieses Problem bietet der desinfizierende Knick’n’Clean-Stab, der sowohl die frische von Nahrungsmittel in Kühlschrank und Kühlfach verlängert als auch den Energiebedarf der Kühlgeräte senkt.

Wie das funktioniert? Wird das im Knickstab integrierte Glasröhrchen gebrochen, löst dies unmittelbar eine Reaktion im Knick’n’Clean-Stab aus, wodurch sich die im Stab befindenden Inhaltsstoffe zu einem gelben Gemisch verbinden. Sobald sich die Flüssigkeit des Stabes verfärbt hat, kann dieser im Kühlschrank platziert werden und durch seine desinfizierende Wirkung die Haltbarkeit der Nahrungsmittel trotz höherer Temperaturen verlängern. Der im Stab enthaltene Wirkstoff ist Chlordioxid, das unter anderem auch als Konservierungsmittel E926 bekannt ist und zur Trinkwasseraufbereitung sowie im öffentlichen Gesundheitswesen genutzt wird. Der Wirkstoff dringt nicht in die Nahrungsmittel ein, sondern verteilt sich so, dass die Erreger auf der Oberfläche der Lebensmittel abgetötet werden können ohne dabei schädlich für den Menschen zu sein. Ferner wird durch den speziellen Wirkstoff der gesamte Innenraum des Kühlgerätes geruchsneutralisiert und desinfiziert, wodurch sich bis zu 99,9 Prozent aller Bakterien, Keime und Krankheitserreger inklusive EHEC und Salmonellen nachweislich beseitigen lassen.

Das ökologische Potenzial des Knick’n’Clean ergibt sich dadurch, dass der Kühlschrank weniger kalt gestellt werden muss, wodurch er weniger Energie verbraucht und den CO2-Ausstoß sogar um bis zu zehn Prozent senkt. Die Haltbarkeit und Frische der Lebensmittel wird dennoch verlängert und man kann sie mit einem guten Gefühl verzehren – eine Win-Win-Situation, wie wir finden.

6 Kommentare

  1. Wenn man im Jahr mit 75 Euro zusätzl. Kosten rechnen muss für die Stäbchen (6,30€/Monat) entspricht das einem Stromgegenwert von 360 kw/h im Jahr (bei 0,21 € pro kW/h).
    Soviel Strom sparen kann man gar nicht da A+++ Geräte sowieso grad mal die Hälfte davon als Gesamtverbrauch haben und A++ auch weit drunter sind.
    Der Strompreis müsste über ein Euro steigen damit man durch weniger runterkühlen den Preis der Stäbchen ausgleicht.

    Für die Herstellung und Transport dieser Dinger und dessen Herstellungskomponenten gehen auch Ressourcen drauf. Und dann muss es auch noch entsorgt werden. Wo man am einen Ende spart, gibt man’s am anderen Ende dreifach aus.

    Wenn man Strom sparen will geht das mit mehr Selbstkontrolle billiger und effizienter und ohne Müll am Ende des Monats.

  2. Wow, das mit diesen Knick ’n‘ Clean Stäben ist mir völlig neu! Ich beschäftige mich derzeit stark mit Kühlschränken, da unser alter Kühlschrank nicht mehr ordentlich kühlt und wenn er es tut eine Unmenge an Strom verbraucht. Hauptaugenmerk ist also ein stromsparender Kühlschrank, der trotzdem groß ist um genügend Nahrungsmittel für unseren 5-Personenhaushalt zu lagern. Das Thema frisches Kochen nehmen wir ebenfalls sehr ernst, weshalb wir unsere Tiefkühltruhe, die ebenfalls ein wahrer Stromfresser ist gleich mit austauschen! Wir werden künftig eine Kombi-Kösung bevorzugen und nurnoch wenige Tiefkühlprodukte verwenden. Im Moment tendiere ich/wir zum Testsieger von Stiftung Warentest. Ist eine Kombi von Bosch (der hohe Preis ist natürlich happig, aber wir sehen es als Investition für die Zukunft!)
    Den Kühlschrank findet ihr hier: http://www.bosch-home.com/de/stiftung-warentest-k%C3%BChlschr%C3%A4nke.html
    Weitere Anregungen oder bestenfalls sogar günstigere Alternativen, die trotzdem geräumig, sparsam und leise sind, sind willkommen 😉
    LG Mareike

  3. Hi Lilly,
    da hast du Recht. Die Stromersparnis ist bei diesem Produkt wohl eher ein Nebeneffekt. Hauptsächlich fanden wir die antibakterielle Funktion des Stäbchens cool.

  4. Na dann freu ich mich schon auf Ende des Monats Ingo 😉
    Klasse Seite übrigens, macht weiter so!
    LG Mareike

  5. Hi,
    ich finde die idee zwar verlockend, dass Lebensmittel im Kühlschrank länger halten. Doch wieder etwas chemisches, das Bakterien abtötet?
    Sollten wir nicht lieber einfach Obst und Gemüse so kaufen, dass wir es frisch essen? Die Planung ist zwar aufwendiger, aber doch etwas Nahrungsmittelfreundlicher.
    In einem anderen Forum hatte ich von einem Projekt gelesen, Kühlscränke nachträglich zu isolieren. Hört sich interessant an und ist vergleichsweise günstig. Kommt halt drauf an, ob Platz und Optik das zulassen.
    Doch erster Schritt: Erstmal bestehenden Kühlschrankstrom messen. Dann schauen wo die kalten und die wärmeren Zonen sind. Lebensmittel entsprechend einlagern und Kühlschranktemperatur erhöhen. Dichtungen können einfach mit einer Taschenlampe geprüft werden. Taschenlampe rein, Kühlschrank tür zu und wenn der Raum dunkel ist schauen ob oder wo es rausleuchtet…
    Viel Spass beim Energie sparen.
    Viele Grüße
    Michael

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