Gastbeitrag: Mit weniger Energie gesund durch den Winter

Frau Rasch von energie-info.net war so lieb ihr tolles Projekt hier einmal vorzustellen und ein paar wertvolle Tipps zu geben. Ohne weitere Umschweife also zum Artikel. Viel Spaß.

Hamburg. Gesundes Raumklima und energetisch richtiges Heizen stehen in einem engen Zusammenhang. Wer richtig lüftet, aber auch auf eine ausreichende Luftfeuchtigkeit achtet, tut sowohl einer Gesundheit wie auch seinem Konto etwas Gutes. Darauf macht das Verbraucherportal energie-info.net aufmerksam.

Frische Brise

Frischluft gehört auch im Winter zum gesunden Raumklima. Dabei gilt: Nicht über lange gekippte Fenster lüften, sondern kurz, aber kräftig. Zehn Minuten lang die Fenster richtig öffnen – möglichst einen Durchzug herstellen. So wird verbrauchte Luft schnell ausgetauscht, die Wände kühlen aber nicht aus. Kalte Wände unter 13 Grad steigern nämlich das Schimmelpilz-Risiko erheblich.

Luftfeuchtigkeit wichtig

Zu trockene Luft ist nicht nur für die Schleimhäute schlecht und erhöht das Erkältungsrisiko. Mit der Luftfeuchtigkeit steigt auch das Wärmeempfinden – ein Effekt den wir aus der Sauna kennen. Dampfsaunen kommen mit erheblich niedrigeren Temperaturen aus um ein angenehmes Wärmegefühl zu erzeugen als normale Saunen. In normalen Räumen sollte die Luftfeuchtigkeit um 50 Prozent liegen. Mit Hygrometern, die heutzutage in fast allen Wetterstationen enthalten sind, lässt sich der Wert kontrollieren.

Einfache Mittel

Die Luftfeuchtigkeit lässt sich schon mit einfachen Mitteln erhöhen. Zimmerpflanzen können dazu beitragen, aber auch einfache Verdampfer an den Heizkörpern. Wo das nicht möglich ist, kann man auch Raumbefeuchter zurückgreifen – aber Vorsicht: Manche Geräte haben einen hohen Energieverbrauch. Mittlerweile gibt es Systeme auf dem Markt, die mit wenigen Watt pro Stunde auskommen, um dauerhaft für eine gesunde Raumfeuchtigkeit zu sorgen.

Eine vernünftige Raumtemperatur sollte im Wohnraum um die 20 Grad liegen – jedes Grad mehr erhöht die Energiekosten beträchtlich.In Badezimmern gelten 23 Grad als Wohlfühltemperatur. Nachts spart eine Raumabsenkung über elektronische Thermostate oder die Heizungsanlage Kosten. Aber auch da sollte die Temperatur nicht unter 16 bis 17 Grad sinken.

Kommentar schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

eMail-Benachrichtigung bei weiteren Kommentaren.
Auch möglich: Abo ohne Kommentar.