Wohnlich und trotzdem Energiesparend beleuchten mit Zonen

Licht ist wichtig für unser Leben und Licht ist daher auch wichtig für die Beleuchtung unserer Wohnräume. In dunklen räumen fühlt man sich nicht wohl, dass weiß jeder schon aus Erfahrung. (Jetzt abgesehen davon, dass man das Licht dimmt, wenn man fernsieht oder beim Schlafen),
Aber Licht bzw. Beleuchtung benötigt Strom und Strom kostet Geld. Daher gilt die Regel: Weniger Licht, weniger Kosten. Um dieser Zwickmühle zu entgehen, wurden in den letzten Jahren die Glühlampen aus den Verkaufsregalen verbannt und stattdessen Energiesparlampen eingeräumt.

Die Energiesparlampe als Allheilmittel, oder doch nicht?

Die Energiesparlampe, einer der Leuchtstoffröhre nachempfunden Lampe benötigt weniger Strom und hat eine höhere Lebensdauer als die Glühbirne, was gut für unseren Geldbeutel ist. Leider hat die Energiesparlampe auch einige Nachteile. Abgesehen von der Einschaltverzögerung, die die Lampenhersteller schon gut im Griff haben und der Farbtemperatur (Es gibt inzwischen auch schon Energiesparlampen mit warmem Farbton), halten Energiesparlampen nur eine bestimmte Anzahl von Schaltzyklen aus (Ein und Ausschalten). Auch wenn die Anzahl der Schaltzyklen die einer Glühbirne bei weitem übertrifft, hat der Markt mittlerweile besser Alternativen hervorgebracht.

LED-Lampen eine Alternative

Hier füllen LED-Lampen die Lücke. Alte Halogenlampen können eher dazu verwendet werden kleine Flächen schön auszuleuchten. So kann mit einem Halogen-Spot ein Gemälde oder eine andere Dekoration im Zimmer gut hervorgehoben werden und damit eine positive Stimmung erzeugt werden. LED-Leuchtmittel schaffen verschiedenste Farbtöne und Farbtemperaturen, welche teilweise fast stufenlos veränderbar und dimmbar sind. Da LED-Lampen zudem noch sehr wenig Strom benötigen, kann man mit diesen Lampen sehr gut verschiedene Zonen im Raum definieren, welche es auszuleuchten gilt.

Energie sparen durch Zonenbildung

So benötigt man beim Esstisch naturgemäß mehr Licht, wenn man zu Tische sitzt und speist. Zieht man sich jedoch danach auf die Couch oder den Lesesessel zurück, dann kann das Licht beim Esstisch gedimmt oder auch deaktiviert werden. Stattdessen wird das Leselicht aktiviert, oder das Fernsehlicht. Auf diese Weise können unterschiedliche Lichtzonen definiert werden, welche je nach Bedarf aktiviert, oder deaktiviert werden können. Dies auch noch mit einem Bussystem verdrahtet, können diese Zonen bereits vorprogrammiert werden und je nach Bedarf wählt man dann das passende Lichtmuster per Ipad oder Iphone aus. Das klappt sogar aus der Ferne, wenn es denn nötig ist.

Jetzt sparen Sie nicht nur Strom und damit Geld, sondern zaubern die jeweils gewünschte Stimmung auf Knopfdruck ins Zimmer, oder leuchten auch jeden Winkel des Raums bei Bedarf hell aus. Wichtig ist hier nur eine Abstimmung des Systems. Bussystem, Lampen und Visualisierung müssen aufeinander abgestimmt sein und zusammenpassen. Es zahlt sich hier aus, vorher mit einem Fachmann zu sprechen und sich beraten zu lassen. Mit einem selbst gebastelten Flickwerk werden Sie längerfristig vermutlich nicht glücklich werden.

Autor: Ing. Wolfgang Bartl, Betreiber von http://quitt.org/

5 Kommentare

  1. Hallo Ingo,
    anlässlich dieses Artikels frage ich mal nach, ob Du wohl meinen Kommentar vom 12.07. übersehen hast:
    http://www.gruenspar.de/blog/2012/01/12/sparsam-nach-london-reisen/#comments
    Dort hatte ich u.a. gefragt, was denn aus meinem Vorschlag vor langer Zeit geworden ist, mal dimmbare Energiesparlampen mit R7S-Fassung zu testen, zur Energiespar-Umrüstung der beliebten Halogen-Deckenfluter-Stehlampen. Ggf. könnte man diese im Set mit einer E14-LED-Lampe anbieten, da solche Stehlampen oft eine zusätzliche Leselampe haben.

    Und noch ein Fehlerhinweis zur Blog-Kommentar-Funktion:
    Die ersten drei Eingabefelder beim Kommentar-Schreiben beginnen seltsamerweise OBEN RECHTS neben dem Artikel, und der/die abgesandte/n Kommentar/e beginnen dann auch dort statt UNTER dem Artikel – siehe z.B. beim verlinkten London-Artikel mit vier Kommentaren.

  2. Hi Ralf,

    danke für den Hinweis. Ich habs mal an die IT weitergeleitet. Die ist zur Zeit ziemlich eingespannt und ich kann nicht versprechen, wann das ganze wieder gefixt ist.

    Die R7S ESL stehen bei uns schon länger auf der Liste der Produkte, die wir reinholen wollen. Da diese Liste auch ziemlich lang ist, kann ich dich auch da nur um ein kleines bisschen Geduld bitten 🙂

  3. Hi Ingo,

    jetzt stehen die Blog-Kommentare wieder wie gewohnt gut lesbar in normaler Breite UNTER dem jeweiligen Artikel. Dankeschön an Eure IT-Leute! 🙂

    Nun ist mir auch aufgefallen, womit Eure IT „zur Zeit ziemlich eingespannt“ war – nämlich die neuen „Infopages“. Ganz großes LOB für dieses ausführliche und sehr übersichtliche Informationsangebot!

    Und bei der Gelegenheit noch ein vielleicht auch für Euch interessanter Produkt-Tipp:
    Wer zu selten und/oder zu kurze Strecken mit dem Auto fährt, kennt sicher vor allem im Winter das Problem, daß die Autobatterie nicht ausreichend nachgeladen wird, um der Selbstentladung bei längeren Standzeiten entgegenzuwirken. Mit einem solchen preiswerten Solarladegerät, das ich bei Pearl und bei Amazon gefunden habe, kann man die Lebensdauer der Autobatterie entscheidend verlängern:
    http://www.pearl.de/a-PE5719-5440.shtml
    Voraussetzung für die bequeme Verwendung am Zigarettenanzünder ist, daß dieser auch bei ausgeschalteter Zündung funktioniert (Strom führt), ansonsten ist aber auch der Anschluss per Batterieklemmen möglich.

  4. Danke Ralf, wir sind auch ziemlich stolz auf das Projekt! 🙂 Die Infopages sind noch nicht komplett fertig, werden quasi laufend erweitert. Auch die Einbindung ist noch nicht komplett, kommt aber bald!

  5. Hallo,

    interessante und informative Beiträge hier, super. Habe längere Zeit als stiller Gast nur mitgelesen und mich jetzt mal angemeldet.
    Ich würde mich freuen, wenn ihr bei Gelegenheit auch einmal auf meinem Blog zum Thema Textilreinigung vorbeischauen würdet.

    Alles Liebe

    Herbert

    Rotweinflecken

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