1 x 1 des Wasser sparens – Wieso sollte man Wasser sparen?

1 x 1 des Wasser sparen – Wieso sollte man überhaupt Wasser sparen?

 

Ja ja…die gute alte Wasserrechnung. Versteht Ihr diese Rechnung?

Wasser zu sparen, ist, da es sich immerhin um den zweitgrößten Energieverbraucher im Haushalt handelt , eine der effizientesten Methoden, Geld zu sparen. Denn man muss nicht nur das frische Wasser berappen, das sich je nach Bundesland pro 1000l im unteren einstelligen Eurobereich bewegt, sondern auch das Abwasser. Und das wird für einige Gemeinden in nächster Zeit um einiges teuer. In Titz bei Düren muss ein durchschnittlicher 4-Personen-Haushalt nach einer Gebührenerhöhung von 34,3% 2011 unglaubliche 1.238€ für Abwasser zahlen. Hierbei handelt es sich natürlich um einen Spitzenwert, aber dieser Trend zeichnet sich in ganz Deutschland, vor allem in ländlichen Gebieten, ab. Zu guter Letzt kommt das Wasser auch nicht handwarm aus dem Hahn, sondern muss von durchschnittlich 13°C auf die gewünschte Temperatur erhitzt werden, was zusätzlich die Stromkosten in die Höhe treibt. Um mal eine Hausnummer zu nennen, kann man die Kosten für Frischwasser, Abwasser und Erhitzen mit ca. 1,2 Cent für einen Liter Wasser ansetzen.

Diese Kosten klingen vielleicht nicht gravierend, aber läppern sich ungemein. Uns liegt es allerdings fern, euch zu pedantischen Pfennigfuchsern zu erziehen und euch jedes wohlverdiente entspannende Duschvergnügen mit Gewissensbissen zu vermiesen. Vielmehr zeigen wir Euch in gewohnter Grünspar-Manier auf, welchen Mehrwert Ihr persönlich aus dem Wasser sparen ziehen könnt. Für das 1 x 1 des Wasser sparens muss man weder Mathe studiert haben noch eine liebgewonnen Gewohnheiten grundlegend ändern, sondern einzig und allein ein paar Variablen des Alltags verschieben:

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5 Kommentare

  1. Als Klugscheisser-Einwand 😉 :

    Allerdings hat schon der bisher erreichte Stand beim Wassersparen dazu geführt, daß Stadtwerke mit hohem Mineralgehalt im Trinkwasser inzwischen regelmäßig die Leitungen mit Hochdruck spülen müssen, um Ablagerungen zu lösen. In den vor Jahrzehnten großzügig auf Zuwachs geplanten Leitungssystemen fließt das Wasser nämlich aufgrund der relativen Sparsamkeit der Verbraucher längst deutlich zu langsam, so daß die gelösten Mineralien sich verstärkt ablagern können.
    Und die höheren Unterhaltskosten für solche Spülungen landen natürlich auf der Rechnung für die Wasserverbraucher, ebenso wie der Ersatz / die Modernisierung alter Klärwerke, was eigentlich durch während jahrzehntelanger Nutzung gebildete Rücklagen finanziert werden sollte …

    Aber trotzdem schätze ich, daß sich das weitere Wassersparen für die Verbraucher per Saldo deutlich lohnt!

  2. Ach ja, die Sparsamkeit beim Wasser betrifft natürlich auch die Abwasserleitungen, in Form von erhöhtem Aufwand bei der Kanalreinigung wegen zu geringer Strömungsgeschwindigkeit / -menge.

  3. vereinfacht kann man sagen, dass Sparbemühungen was Warmwasser betrifft sinnvoll sind. Bei Kaltwasser wirkt es sich negative auf den Zustand der Kanalisation aus wie Ralf bereits beschrieben hat wird bei einer zu geringen Abwassermenge das in Deutschland oft sehr hochdimensionierte Abwassernetz nicht ausreichend durchspült. Besonders in den Städten mit sehr flacher Topographie ist dies sehr problematisch. Ob sich das Verbrauchsverhalten bei anderer Preigestaltung positiv ändert könnte meiner Meinung nach durchaus möglich sein. z.B durch Einführung einer Grundgebühr bis zu einer bestimmten Verbrauchsmenge.

  4. Hallo, ich finde was Ralf sagt mit der Kanalreinigung ist wahr. In unserer Schule, bei meiner Ausbildung, hatten wir Wasserhähnen, die sehr lange nachgelaufen sind, um eben die Leitungen richtig auszuspülen. Danke für den tollen Blog Beitrag!

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