Die Grünspar Challenge – Grünovier Dein perfektes Dinner

Du möchtest Energiesparen? Wir zeigen Dir bei der Grünspar Challenge bei Facebook jede Woche zahlreiche Tipps, wie Du ganz einfach Energie und Geld sparen kannst. Hier im Blog werden wir Euch im Nachhinein die Zusammenfassung der lustigen und informativen Tipps rund um das Energie sparen präsentieren.

Die Grünspar Challenge: Energie sparen leicht gemacht und locker aufbereitet. In dieser Woche forderten wir zum „Grünovier Dein perfektes Dinner“ auf. Es ging also um die Energiespar – Tipps rund um das Thema Dinner. Wie kann man Energie beim Kochen sparen!? Wie kann man Energie beim Backen sparen? Wie kann man Energie beim Spülen sparen?

1. Die Einleitung: Was bedeutet überhaupt Energie sparen?

Anhand praktischer Beispiele aus Eurem Alltag zeigen wir Euch kostenlose Tipps zum Energiesparen. Dazu: Was ist eine kWh? 1KiloWatt sind 1000W.Watt ist die Einheit für elektrische Leistung. z.B: 50W Glühbirne brennt 20 Stunden bis 1000 Watt/1 kWh verbraucht sind.
Diese Woche – Rund um das perfekte Dinner : Kochen, Backen und Spülen.
Motto der Woche: „Kleinvieh macht auch Mist“ 😉

2. Grünovier Dein perfektes Dinner: Energie sparen beim Kochen

Zum Dinner gibt’s? Natürlich Spaghetti Bolognese. Omas Tipp kennt jeder, doch wenige setzen ihn um. Wasser mit Deckel auf dem Topf erhitzen. Warum? Es geht drei mal so schnell. Um 1,5l zum Kochen zu bringen benötigt man mit Deckel je nach Herd zwischen 0,18 kWh und 0,48 kWh. Wenn man für die kWh = 22 cent rechnet, sparen wir mit Deckel also pro Vorgang zwischen 8 Cent und 21 Cent! Pro Jahr (als bei ca. 200 mal) also 16 bis 42 Euro.

3. Grünovier Dein perfektes Dinner: Energie sparen beim Kochen

Auf jeden Topf passt und soll ja der Deckel. Jedoch sollte auch der Topf auch auf die Herdplatte passen. Bei 3 cm Unterschied zwischen Topf + Herdplatte gehen bis zu 15% Energie flöten. Wenn der Boden uneben ist nochmal 15 % Energie. Wenn man für das Erhitzen der Bolognese 0,25 kWh aufwenden muss, würden Bei kWh = 22 Cent gehen ca. 10 Cent pro Kochen flöten gehen. Wenn Du jeden Tag mit dem falschen Topf kochen würdest, sind das 36€ im Jahr.

4. Grünovier Dein perfektes Dinner: Energie sparen beim Kochen

Sowohl in der Badewanne als auch im Kochtopf erfreuen manch einen die Blubber-Bläschen 😉 Wenn das Wasser kocht – Herd zurückdrehen. Durch zusätzliche Energie verdampft das Wasser nur schneller. Zudem Restwärme von Elektroherden ausnutzen und ca vier Minuten vor Ende der Garzeit ausstellen. Einsparpotential: 10-15%. Dieser Koch hätte sich über dieses Wissen aber auch nicht mehr freuen können…

5. Grünovier Dein perfektes Dinner: Energie sparen beim Backen

Zum Backofen. Obwohl es Mutti damals schon anmahnte und es bei vielen Rezepten empfohlen wird, ist das Vorheizen oft (außer Soufflee oder so) nicht notwendig und verbraucht unnötig bis zu 0,5kWh. Jedes Öffnen der Ofentür kostet zudem ca. 20% der Wärme.
Nur kleine Mengen bis zu 400g werden sparsamer in der Mikrowelle gegart, für größere Mengen sind Herd und Backofen zuständig.
Dann freut sich nicht nur die Stromrechnung sondern auch die Mikrowelle.

6. Grünovier Dein perfektes Dinner: Energie sparen beim Spülen

Der Geschirrspüler:

Bei grobem Schmutz wird vorgespült,
und extra Tabs hinein gefüllt.
Den Großteil wasche mit der Hand,
doch dies ist nicht der neueste Stand.
Der Spüler, und das glaubt man nie,
verbraucht nur halb so viel an Energie.
Ein Beispiel dafür … ganz exzellent,
14 Gedecke = 35 Cent.
Mehr Tabs und Vorspülen bringen was!?
Nein, denn Geschirrspüler können das 😉

5 Kommentare

  1. Nicht zu vergessen (siehe auch Grünspar-Energiespartipps):
    Wasser erhitzen im elektrischen Schnellkocher statt auf dem Herd!

    Es spart nicht nur Zeit, sondern trotz hoher Leistung durch die Schnelligkeit per Saldo auch Energie (*), wenn man das Wasser für Nudeln / Kartoffeln / Reis im elektrischen Schnellkocher erhitzt (und zwar nicht unnötig viel Wasser), und dann auf dem Herd beim Kochen nur noch auf niedriger Stufe heiß hält!
    Natürlich wie hier empfohlen mit einem Deckel auf dem Topf (am besten durchsichtig, damit man ein drohendes Überkochen rechtzeitig am Schaum bemerkt), und in einem zur Größe der Kochplatte passenden Topf …

    Übrigens koche ich viel lieber auf einem Gasherd als auf einem E-Herd, da die gewünschte Hitze sofort voll zur Verfügung steht und bei drohendem Überkochen / Anbrennen sofort wirksam reduziert werden kann – also weniger Stress beim Kochen! 😉 Aber das hängt ja vom Vorhandensein des Gasanschlusses in der Küche ab, ist also normalerweise nur durch die Auswahl der Wohnung beeinflussbar.

    (*) nach demselben Prinzip wie beim Gasgeben im Auto: Besser zügig beschleunigen und dann mit wenig Energieverbrauch die Geschwindigkeit halten, anstatt das Beschleunigen eeewig lang hinzuziehen!

  2. Noch ein Tipp für fortgeschrittene Energiesparer:
    Beim Frühstückseier-Kochen gleich ein paar harte Eier auf Vorrat für die nächsten Tage mitkochen – so spart man das separate Aufheizen und die ersten 6-7 Minuten Kochzeit!
    Die weichen Eier angele ich mit einem Esslöffel nach 6-7 Minuten aus dem Kochwasser, die harten nach weiteren 3-4 Minuten – und lasse den Topf dann mit heißem Wasser und Deckel stehen, um ihn nach dem Frühstück gleich zu spülen. Denn er ist ja nicht wirklich schmutzig, hat höchstens einen leichten Kalkrand … so spare ich auch noch den Platz im Geschirrspüler.
    Und mit dem Gedanken an Loriots berühmten Frühstücksei-Sketch habe ich auch noch Spaß dabei … 🙂

    Unendlich viel wichtiger aber folgendes Thema, das Grünspar ja mal mit einem eigenen Blogbeitrag aufgreifen könnte:
    Was kommt VOR jedem „perfekten Dinner“? – Natürlich der Lebensmittel-Einkauf und die Vorratshaltung!
    Viele lassen sich dazu verführen, spontan zu viel zu kaufen (Werbung, Sonderangebote, Packungsgrößen …), haben keinen Überblick über ihre Vorräte, betreiben keine Resteverwertung und werfen vorsichtshalber alles weg, was das MHD (MINDEST-Haltbarkeitsdatum!) gerade überschritten hat. Im Radio hörte ich kürzlich, daß laut Schätzung der Verbraucherschutzministerin Aigner in Deutschland jährlich 20 Millionen Tonnen Nahrungsmittel auf dem Müll landen, das sind durchschnittlich 330 € jährlich je Bundesbürger!!!
    http://www.wdr2.de/service/savefood100.html

    Der weitaus größere Teil dieser Verschwendung findet aber schon in der Produktion / Verarbeitung und im Handel statt, indem Produkte aussortiert und vernichtet werden, die nicht den strengen Qualitätsnormen entsprechen. Oft sind das eigentlich nur geringfügige optische Mängel – zu klein / zu groß / „unschöne“ Form oder Farbe / kleine Flecken, Dellen, Narben o.ä. – oder es werden gar Überproduktionen vernichtet statt verwertet, um die Preise zu stützen (Spekulation, EU-Subventionen usw.). Sogar im Bio-Bereich sind diese Maßstäbe längst üblich – ich habe mal selber auf einem großen Bio-Hof beobachtet, wie frisch geerntete Möhren haufenweise auf den Kompost gekippt wurden, nur weil sie „unschön“ waren! Und im Handel wird überall eine große Produktvielfalt ständig vorrätig gehalten und erneuert, dabei verderbliche Ware täglich und haltbare Ware kurz vor Ablauf des MHD „entsorgt“, anstatt sie günstiger zu verkaufen oder den Tafel-Läden zu spenden. Letztlich zahlt das ja alles der Endkunde, während andererseits die Konzerne den Bauern kaum „faire“ Preise bezahlen …

    Im Oktober 2010 lief in der ARD-Themenwoche „Essen ist Leben“ der wichtige und empörende Dokumentarfilm „Frisch auf den Müll“, in dem es hieß, „Die Hälfte aller Lebensmittel, die für die übersättigten Mägen der Industrieländer produziert wird, landet auf dem Müll … Mit nur einem Drittel der Menge an Lebensmitteln, die in den Industrieländern weggeworfen werden, könnte man den Welthunger besiegen.“
    Nachzulesen in diesem Blog mit Video-Trailer (in der ARD-Mediathek fand ich auch nur noch denselben Trailer, aber es gibt ja YouTube!):
    http://www.spiegelfechter.com/wordpress/4333/frisch-auf-den-mull
    http://www.youtube.com/watch?v=jPYtHZIIoqk&feature=related
    Dies ist weltweit gesehen ein gewaltiger ökologischer, ökonomischer und ethischer Skandal!!! Man denke nur an die Verschwendung von Rohstoffen und Energie in der Produktion (incl. Umweltbelastung durch Dünger, Pflanzenschutzmittel, Abgase), Verarbeitung, Verpackung, Transport, Lagerung und Entsorgung (soweit der Überschuss nicht minderwertig verwertet wird, z.B. als Viehfutter, Brennstoff oder Biogas). Durch die unnötig hohe Nachfrage der Industrieländer steigen die Welthandelspreise, dadurch wachsen der Hunger in den Entwicklungsländern und der Raubbau an der Natur (z.B. Urwaldrodung, Überfischung der Meere). Und wenn man den enormen Ausschuss reduzieren könnte, wäre die Gentechnik zur Produktivitätssteigerung wahrscheinlich überflüssig … (In Wahrheit soll sie wohl eher den Profit der Konzerne steigern durch Abhängigkeit der Bauern vom Saatgut.)

    Diese überzogenen Qualitätsnormen kommen aber nicht „einfach so“ von der Konkurrenz der Anbieter, sondern auch von unseren Ansprüchen, Erwartungen und gewohntem Konsumverhalten in der Überflussgesellschaft!
    Fassen wir uns doch mal an die eigene Nase … man kann planvoll und bewusst einkaufen (ggf. mit Einkaufszettel statt spontan), Produkte der Saison und aus der näheren Umgebung wählen (statt Import-Erdbeeren im Winter, Äpfel aus Chile oder Neuseeland, Edel-Mineralwasser aus Frankreich oder Italien, usw.), im Kühlregal nicht nach hinten greifen zur vermeintlich frischeren Ware, Obst und Gemüse auch mit kleinen optischen Mängeln akzeptieren, es gibt auch Wochenmärkte, Hofläden und Fair-Trade-Produkte. Und man kann die Vielfalt und Menge an zuhause vorrätigen Lebensmitteln reduzieren, damit weniger verdirbt …

    Da kann jeder Einzelne anfangen, die Welt ein bisschen zu verbessern, ganz egoistisch dem eigenen Budget und guten Gewissen zuliebe! 😉 Und noch einmal, damit es sich einprägt: MHD (Mindesthaltbarkeitsdatum) bedeutet NICHT, daß das Produkt sofort am nächsten Tag ungenießbar oder gar gesundheitsgefährdend ist , sondern daß der Hersteller die OPTIMALE Qualität (Aroma, Vitamine, Farbe, Konsistenz usw.) bis MINDESTENS zu diesem Datum garantiert.

  3. Das sind ja mal wieder tolle Tipps Ralf. Dank Dir.
    Während meiner Recherche habe ich zum Einkaufen auch mal den Tipp aufgeschnappt, dass die meisten Ladenregale an Hand psychologischer Kriterien ausgerichtet sind. Ein Großteil der Menschen sind Rechtshänder, die unterbewusst dazu neigen nach Rechts zu greifen. Aus diesem Grund sind die teuren Produkte in der Regel auf der rechten Seite zu finden…

  4. … und in bequemer Augen- / Griff-Höhe, während die preiswerten Alternativen (z.B. Hausmarken) meist ganz unten im Regal stehen. Seit meiner Ausbildung (Industriekaufmann, Brauerei Diebels) weiß ich, daß die Handelsketten jährlich neu mit den Lieferanten verhandeln, welchen Preis diese für eine gute Platzierung ihrer Waren bezahlen, bzw. überhaupt im Sortiment gelistet zu werden … Und nicht nur die Ladengestaltung ist psychologisch ausgefeilt, sondern selbstverständlich auch das Verpackungsdesign mit appetitlichen Bildern (mit dem lächerlichen kleingedruckten Hinweis „Serviervorschlag“, um sich gegen Klagen wegen unlauterem Wettbewerb zu schützen). 😉

    In dem Zusammenhang (Küche) fallen mir gerade noch drei Punkte für Eure Energiespartipps ein – die Rubrik „Abfall vermeiden“ ist da ja noch etwas mager:
    – Alufolie möglichst sparsam verwenden
    Aluminium (auch mit hohem Recyclinganteil) verbraucht sehr viel Strom in der Herstellung – daher sollte man Alufolie nur sparsam und sinnvoll verwenden: im Backofen und auf dem Grill, ansonsten genügt normale Frischhaltefolie. Manche teure Lebensmittelgeschäfte verpacken ja doppelt und dreifach, Alufolie plus (beschichtetes) Papier plus Plastik-Tragebeutel …
    – Lebensmittel-Großpackungen teilweise einfrieren
    Kleine Lebensmittelpackungen sind meist relativ teurer, verursachen mehr Verpackungsmüll, und die Auswahl ist eingeschränkt. Aber auch im kleinen Haushalt kann man Großpackungen verwenden, ohne daß der Rest verdirbt: Z.B. bei Wurst, Schinken, Hartkäse (Scheiben/Stück) kann man einen Teil der Portion in Frischhaltefolie in einem Gefrierbeutel einfrieren und portionsweise wieder entnehmen. Auch vom frischen Brot kann man einen Teil einfrieren, so daß man nicht auf verpacktes Brot in Scheiben angewiesen ist.
    – Müllbeutel seltener wechseln durch Vortrocknen
    Geruch im Mülleimer entsteht durch Wärme und Feuchtigkeit. Falls man keinen Kompost oder braune Mülltonne hat, kann man gebrauchte Kaffeefilter / Kaffeepads / Teebeutel / lose Teeblätter vortrocknen (z.B. in einem alten Margarinebecher), so daß man den Müllbeutel deutlich seltener wechseln muß.

  5. Pingback: [BLOCKED BY STBV] Wie Strom sparen beim Kochen am Herd? | 123energie Blog

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