News-Überblick KW 13

Kritik an Kürzungen von Programmen zur Energieeffizienz
Mit großer Sorge betrachtet der Bundesverband der Energie- und Klimaschutzagenturen Deutschlands die vom Bundestag beschlossenen Kürzungen bei Programmen für Energieeffizienz und erneuerbare Energien. „Wir haben Verständnis für die Sparbemühungen des Bundes. Aber hier spart der Staat am falschen Ende“, sagt der Vorstandsvorsitzende des eaD, Michael Geißler. Denn 2008 wurden allein durch KfW-Förderungen 280.000 Wohnungen energetisch modernisiert und rund 760.000 Tonnen CO2-Emissionen vermieden.

Erfolgreiche WWF EARTH HOUR
Am 27. März um 7.45 Uhr deutscher Zeit startete die WWF Earth Hour und wanderte dann einmal rund um den Globus. Jede Stunde schalteten an einem anderen Ort der Welt Menschen ihre Lichter aus, um ein Zeichen für den Klimaschutz zu setzen. Auch UNO-Generalsekretär Ban Ki-Moon rief zur Teilnahme an der EARTH HOUR auf: „Die Botschaft der Earth Hour ist einfach. Der Klimawandel betrifft uns alle. Lösungen sind in Reichweite und können von Individuen, Gemeinschaften, Unternehmen und Regierungen rund um den Globus umgesetzt werden.“

Kooperieren für den internationalen Klimaschutz
Um Investitionen in erneuerbare Energien und Energieeffizienz stärker zu fördern, haben das Bundesumweltministerium und die DEG – Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH erstmals eine Kooperation vereinbart. Das BMU stellt zwei Millionen Euro für das Programm zur Verfügung, dass die Förderung der Privatwirtschaft in Entwicklungs- und Schwellenländern mit dem Klimaschutz verbindet. Es soll dabei helfen die großen Potenziale im Bereich Erneuerbare Energien und Energieeffizienz in diesen Ländern besser auszuschöpfen.

Ein Kommentar

  1. Zum Thema „Erfolgreiche WWF EARTH HOUR“:

    Ein Nebeneffekt der Lichter-Abschaltung ist jedesmal auch, daß die sogenannte „Lichtverschmutzung“ (siehe Wikipedia) sichtbar gemacht wurde. Es klagen ja nicht nur (Hobby-) Astronomen darüber, daß die massive künstliche Beleuchtung rund um den Globus den nächtlichen Sternenhimmel überstrahlt – es leiden auch Tiere (z.B. milliardenfacher Insektentod), Pflanzen (gestörte Wachstums-/Ruhephasen) und nicht zuletzt Menschen (Schlafstörungen).

    Ein anschauliches Vorher-Nachher-Foto der Beleuchtung des Domes von Münster gibt es hier, unter „März 2010“:
    http://www.lichtverschmutzung.de/seiten/aktuell/aktuell_2010.php

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