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Energie- & Wassersparen - Wolf Umwelttechnologie

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Energie und Wasser sparen

Wer Wasser einspart, der hilft auch der Umwelt - aber wieso? Der Grund dafür ist vor allem die Einsparung von Warmwasser. Dieses muss, ähnlich wie das warme Wasser für die Heizung, im hauseigenen Heizsystem erst noch erwärmt werden und je mehr Wasser erwärmt wird, desto höher ist der Energieverbrauch und damit auch der CO2-Ausstoß. Daher bringen Wasserspar-Maßnahmen vor allem dort etwas, wo viel warmes Wasser verwendet wird. So kann man beispielsweise beim Duschen, am Wasserhahn oder am WC ansetzen, um jährlich über hundert Euro einzusparen.

Wasser sparen bedeutet Energie sparen

Wasser ist eine endliche natürliche Ressource, die man mit Bedacht verbrauchen sollte. In Deutschland haben wir jedoch Trinkwasser im Überfluss und die Wasserpreise sind ebenfalls relativ gering. Warum also sollte man hier Wasser einsparen? Und was hat das mit der Umwelt zu tun? Was viele nicht wissen, Wasser sparen bedeutet vor allem Energie sparen und damit auch bares Geld einsparen. Die Erklärung dafür ist ganz einfach. Es ist vor allem das Warmwasser, was den Energieverbrauch und damit auch die Kosten der Nutzung in die Höhe treibt. Und es gilt, je mehr Energie verbraucht wird, desto mehr muss auch produziert werden und dies treibt den CO2-Ausstoß in die Höhe und verursacht nachhaltige Schäden in unserer Umwelt. Aber zurück zum Warmwasser. Egal, ob die Wasserversorgung durch den lokalen Anbieter oder durch eigens aufbereitetes Regenwasser erfolgt, das Trinkwasser ist erst einmal kalt. Wenn wir jedoch duschen, Geschirr spülen oder uns die Hände waschen, verbrauchen wir warmes Wasser. Die Warmwasserbereitung findet also im Haushalt selber statt und verursacht, ebenso wie die Warmwassererhitzung für die Heizung, Heizkosten, also Kosten zur Erhitzung von Wasser. So kommt es auch dass 18 Prozent der Heizkosten auf die Warmwasserbereitung für den häuslichen Gebrauch zurückgehen. Das Warmwasser entpuppt sich also als wahrer Stromfresser und die wirkungsvollsten Tipps zum Wassersparen im Haushalt setzen beim Warmwasser-Verbrauch an.

Wasser sparen in der Dusche

Eine Möglichkeit den eigenen Verbrauch von Warmwasser im Haushalt zu reduzieren und Geld zu sparen ist beim Duschen. Durch energiesparende Duschbrausen und Duschschläuche kann man kinderleicht den Verbrauch senken. Drehen Sie dazu einfach den alten Duschkopf ab und den neuen drauf. Ein Vergleich der Heiz- und Wasserkosten zwischen einer normalen Duschbrause und einem wassersparenden Duschkopf zeigt, dass rund 70 Euro pro Jahr eingespart werden können. Möglich ist dies durch einen deutlich verringerten Wasserdurchfluss. Der Rechner zeigt es, während normale Duschköpfe einen Durchfluss von 15 Litern pro Minute haben, haben wassersparende Alternativen einen Durchfluss von 9 bis 6 Litern, macht also Einsparungen von bis zu 9 Litern. Wer durch den deutlich geringeren Wasserfluss Komfortverlust befürchtet, den können wir beruhigen. Dank innovativer Techniken muss man beim Duschen trotz deutlich gesunkenem Durchfluss keinen Komfortverlust in Kauf nehmen. Diese Techniken fügen dem Duschstrahl einfach Luft hinzu, so dass sich der Strahl wie gewohnt „voll“ anfühlt und das Shampoo schnell abgewaschen ist. So spart man Wasser ein, quasi ganz nebenbei. Komfort genießen Verbraucher auch bei der Auswahl, denn es gibt alle möglichen Duschkopf-Varianten auch als Sparduschkopf, etwa als LED Duschkopf oder als Regendusche.

Wasser sparen am Wasserhahn

Wasser sparen am Wasserhahn ist ebenfalls effektiv und einfach. Es gibt sogenannte Durchflussbegrenzer, auch Spar-Strahlregler genannt, die einfach anstelle des alten Reglers vor den Wasserhahn geschraubt werden. Diese Möglichkeit Einsparungen zu erzielen, besteht auch dann, wenn Sie zur Erwärmung von Leitungswasser einen Durchlauferhitzer verwenden.Die simple Rechnung zeigt, dass so der minütliche Durchfluss von 15 Litern auf unter 6 Liter reduziert werden kann. Dies macht Einsparungen von 9 Litern pro Minute. Besonders wassersparende Strahlregler verringern den Verbrauch gar auf unter 3 Liter pro Minute. Der Vergleich zeigt also, dass der Wasserverbrauch merklich sinkt und somit auch die Energiekosten. Im Durchschnitt 100 Euro können durch diese einfache Maßnahme pro Jahr eingespart werden.

Wasser sparen am WC

Ein dritter Tipp betrifft das Wassereinsparen am WC. Einsparungen kann man mit einfachen Füllventilen oder mit Wasserstopp-Abzügen erzielen, die in wenigen Sekunden installiert sind. Jede Toilettenspülung kostet etwa 6 Cent, da im Schnitt durch eine Spülung 9 Liter Trinkwasser in die Kanalisation gespült werden. Im Vergleich dazu kostet eine wasserarme Spülung mit 3 Litern nur etwa 2 Cent. Der Unterschied klingt erst einmal wenig relevant, im Jahresverlauf kommt so aber einiges zusammen. Zudem können Sie durch diese Maßnahmen helfen weniger Trinkwasser zu vergeuden.

Auch Strom sparen bedeutet Energie sparen

Wer für sich das Energiesparen entdeckt hat, der wird schnell feststellen, dass neben Heizenergie die Stromkosten den höchsten Posten darstellen. Rund 20 Prozent machen diese am gesamten Energieverbrauch eines Haushaltes aus. Wer Strom sparen will, beispielsweise um Kosten zu senken oder die deutsche Energiewende voran zu bringen, der hat vielfältige Ansatzpunkte. Zuerst einmal sollte man die energieintensivsten Geräte im Haushalt identifizieren, um diese dann entweder durch stromsparendere Alternativen zu ersetzen oder durch kleine Helfer den Stromverbrauch besser unter Kontrolle zu bringen.

Stromfresser identifizieren

Jeder der Strom sparen möchte, der sollte zuallererst die häuslichen Stromfresser identifizieren, um diese dann in einem zweiten Schritt durch energieeffiziente Alternativen zu ersetzen. Deshalb lautet einer unserer effektivsten Stromspartipps: Energiekostenmessgeräte einsetzen und so die größten Stromfresser finden. Energiemessgeräte, auch Energiekostenmessgeräte genannt, gibt es in sehr günstiger Ausführung, aber auch als High-End-Produkt. Alle haben jedoch die Gemeinsamkeit, den Stromverbrauch zu messen. Manche Geräte gehen dann noch einen Schritt weiter und errechnen anhand des Stromverbrauches auch die aktuellen Stromkosten. Dafür muss man jedoch den aktuellen Preis seines Stromanbieters kennen und im Gerät eingeben. Ein High-End stromspar Produkt ist der Wattcher. Dieses Design Energiekostenmessgerät überwacht und visualisiert in Echtzeit den aktuell verbrauchten Strom im ganzen Haus. Besonders energieintensive Verbraucher sind so schnell gefunden. Für alle die, die eine etwas günstigere und einfachere Variante zum Strom sparen bevorzugen, denen empfehlen wir einfache Energiemessgeräte, die zwischen die Steckdose und das jeweilige Gerät geschaltet werden, beispielsweise den Kühlschrank. So können Sie ohne große Investitionen Energiefresser identifizieren und am Messgerät ablesen, wie viele Kilowattstunden etwa der eigene Kühlschrank verbraucht. Ein Energiekostenmessgerät ist also ein erster wichtiger Schritt in Richtung Strom sparen im eigenen Haushalt.

Durch Energieeffizienz die Stromkosten senken

Zu den größten Stromfressern im Haushalt gehören die großen und energieintensiven Haushaltsgeräte aus dem Bereich Waschen und Trocknen, dazu gehören Waschmaschinen und Wäschetrockner. Ebenso schlagen die Haushaltsgeräte aus der Küche zu Buche, wie z.B. Kühlschränke, Gefriergeräte, Geschirrspüler, Backöfen, Kochfelder und Wasserkocher. Aber auch Computer und Staubsauger können Energieschleudern sein. Bei Geräten, die viel Strom verbrauchen ist natürlich auch das Stromsparpotential sehr hoch. Hinzu kommt, dass viele dieser Haushaltsgeräte eine lange Lebensdauer haben und ältere Geräte naturgemäß eine deutlich schlechtere Energieeffizienz haben als neuere. Daher sind diese alten Haushaltsgeräte ein sehr guter Ansatzpunkt um Strom zu sparen und den Energieverbrauch nachhaltig zu senken. Ein etwa 10 Jahre alter Kühlschrank verbraucht rund 320 Kilowattstunden mehr Strom als ein aktueller, verbrauchsgünstiger A+++ Kühlschrank. Wer also einen alten ineffizienten Kühl- oder Gefrierschrank gegen einen der besten Energieeffizienzklasse austauscht, kann alleine hiermit bis zu 100 Euro pro Jahr sparen. Auch bei anderen Haushaltsgeräten ist das Einsparpotential hoch. Energieeffiziente Waschmaschinen bringen rund 50 Euro Einsparung, Geschirrspüler ca. 60 Euro und Trockner ebenfalls etwa 100 Euro. Auch stromsparende PCs sind eine gute Möglichkeit den Energieverbrauch zu senken. Ein durchschnittlicher Haushalt kann durch den Einsatz der energieeffizienten Alternative für das heimische Büro bis zu 70 Euro im Jahr an Stromkosten sparen.

Stromsparen mit kleinen Helfern

Neben dem Ansatz energieeffiziente Geräte einzusetzen gibt es natürlich auch noch die Möglichkeit den aktuellen Stromverbrauch durch kleine Helfer zu senken und so Strom zu sparen. Sehr gute Stromspartipps sind etwa der Einsatz von Steckdosenleisten, Zeitschaltuhren, Bewegungsmelder oder Funksteckdosen. Ohne große Beratung und Investition kann jeder diese kleinen Stromsparhelfer im Haushalt einsetzen. Ausschaltbare Steckdosenleisten, oder auch Funksteckdosen, werden einfach zwischen die jeweiligen Geräte geschaltet und helfen so dabei den Standby-Verbrauch zu verringern. Dieser Tipp zum Stromsparen kann Ihnen bis zu 40 Euro Stromkosten pro Jahr ersparen. Ebenfalls sehr hilfreich beim Stromsparen sind Zeitschaltuhren. Diese werden vor das jeweilige Gerät geschaltet. Durch diesen einfachen Trick schalten sich etwa Lampen, Kaffeemaschinen, Trockner, Fernseher oder weitere große Verbraucher automatisch aus, wenn sie nicht gebraucht werden. So wird das Strom- und Energiesparen durch kleine Handgriffe automatisiert und in den Alltag eingebunden. Weitere Tipps zum Energie- und Stromsparen finden Sie in unseren Infowelten.