Ja, ich weiß. Ich habe mich lange darum gedrückt, über die Energiewende zu schreiben. Wieso? Weil das Thema totgeredet wurde. Ich wollte es jetzt aber auch nicht komplett unkommentiert davonkommen lassen. Also los.
„Energiewende“ – das ist ein Wort, das alleine ca. so aussagekräftig ist, wie „Nachhaltigkeit“. Der größte Spaß daran ist, dass beide Wörter immer im gleichen Kontext vorkommen. Energiewende – das ist ein erfundener Begriff. Er wurde vom Öko-Institut 1980 (wie auf Wikipedia zu lesen) als Name für eine Prognose zur Energiegewinnung in Deutschland geschaffen. Unsere opportunistische Regierung griff den Begriff dann auf, als die schreckliche Katastrophe in Fukushima seinen Lauf nahm. Toll. Jetzt gehen die Atomkraftwerke früher als geplant vom Netz. Ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Ist es schon das, was wir als Energiewende bezeichnen?
ich spare Strom. Ich spare auch Wasser. Ich spare eigentlich alles, was ich nicht verschwenden möchte. Ich spare aus zwei Gründen. Ganz ehrlich spare ich vor allem um des lieben Geldes Willen. Aber ich spare auch für eine bessere Umwelt. Ich möchte meine Kinder nicht in einer zugemüllten Welt aufwachsen sehen, in der Atemmasken und Sauerstofflaschen zum Alltag gehören. Ich bin überzeugt vom Sparen.
Wie kann es sein, dass in unserem ach so fortschrittlichen Deutschland, Politiker ernsthafte Reden halten, in denen sie die Probleme des Wassersparens anhand von „belegten“ Statistiken aufführen? Auch das Stromsparen ist anscheinend auf die lange Sicht eher negativ als positiv. Durch gezielte Desinformation werden in der Gesellschaft zwei Fronten geschaffen.
14. November 2011, geschrieben von Ingo | 9 Kommentare »
Pünktlich zum Start unserer neuen Kategorie „Green Office“ nehmen wir mal ein gängiges Gerücht aus de Gebiet nachhaltiges Büro unter die Lupe. Es geht nicht um recycletes Papier. Auch nicht um den weltbekannten Grünspar PAK! Nein, es geht um nachfüllbare Druckerpatronen, auch refill Druckerpatronen genannt.
Der Kapitalismus lebt es uns ja vor. Konsum ist gut. Und zwar nicht nur kurzfristig, sondern langfristig. Hätte vor 20 Jahren jemand behauptet, wir würden uns durchschnittlich 2 Paar Schuhe pro Jahr kaufen, hätte man uns zu Recht den Vogel gezeigt. Heute ist das einfach normal. Wir suchen meistens keine guten Schuhe, wir suchen schöne Schuhe, die billig sind. Der neue Konsumtreiber heißt Preis-Leistungs-Verhältnis. Es geht nicht darum, ob das Produkt hochwertig ist und nachhaltig nutzbar ist (sprich lange hält), es geht darum, wie viel Leistung ich kurzfristig für meinen Euro bekomme. Konsumtrends weisen schon immer das gleiche Muster auf: Sie werden kurzfristiger. Wir kaufen etwas für den kommenden Winter, Sommer, Monat, Woche oder Tag. Es gibt keine langfristigen Anschaffungen mehr, weil ja sowieso alles billiger wird.
Love Green: Tolle Initiative zum Thema Nachhaltigkeit.
Ein neuer Stern leuchtet seit einigen Tagen am Nachhaltigkeits-Himmel. Love Green. Mit einer Aufsehen erregenden Medienkampagne bei Sat1 hat Love Green dabei voll eingeschlagen.