Der Spiegel hat nachgefragt. Am 04.11. war ein Beitrag über den aktuellen Stand des Klimawandels, den Stand der Forschung und vor allem über die Einhaltung der Staaten des vereinbarten Ziels. Dazu hat der Spiegel den „obersten deutschen Klimaforscher“ interviewt, der sich dann in einer Kolumne den Frust von der Seele reden durfte. Dieser Frust wird durch die fehlende Sensibilisierung des Themas in Politik und Gesellschaft geschürt. Das Ziel, bis 2100 eine Erderwärmung von nicht mehr als 2 Grad zu erreichen, wird nach heutigem Stand nicht eingehalten. Der Anstieg an ausgestoßenem CO2 ist wieder gewachsen.
Artikel-Schlagworte: „Grünsparen“
Ersatz für 75W Glühbirnen – Stufe 2 des EU-Glühlampenverbots
1. September 2010, geschrieben von Jan | Keine Kommentare »
Heute, am 01. September 2010, tritt die zweite Stufe des EU-Glühlampenverbots in Kraft. Das bedeutet, dass Händler keine Glühbirnen mit einer Leistung von mehr als 60 Watt einführen dürfen. Unter diese Einschränkung fallen vor allem die 75W Glühbirnen, die von der ersten Stufe des Verbots noch ausgenommen waren. Verkauft werden dürfen diese Glühbirnen zwar zunächst noch, Händler dürfen jedoch nur noch ihre Restbestände abverkaufen.
Grünsparen statt schwarzärgern (8)
21. Januar 2010, geschrieben von Grünspar | Keine Kommentare »
Spülmaschinen sind eine äußerst praktische Haushaltshilfe, die aber leider oft ineffizient genutzt werden. Da Spülmaschinen für einen nicht unwesentlichen Anteil des Stromverbrauches eines Haushaltes verantwortlich sind, kann man durch einen intelligenteren Umgang eine Menge an Strom und damit Geld einsparen.
Da wir uns lieber Grünparen statt Schwarzärgern wollen, präsentieren wir vier Tipps zum Umgang mit Spülmaschinen:
1. Das richtige Spülprogramm wählen
Spülmaschinen verfügen in der Regel über eine Vielzahl möglicher Spülprogramme, die sich u.a. hinsichtlich der Wassertemperatur, dem Wasserverbrauch und der Dauer eines Spülganges unterscheiden und aus denen somit auch ein unterschiedlicher Stromverbrauch resultiert. Aus einem Sicherheitsdenken heraus neigen viele Menschen dazu, stets ein Spülprogramm zu verwenden, dass die jeweiligen Anforderungen deutlich übersteigt und dass somit auch mehr Energie benötigt, als für ein gutes Spülergebnis notwendig wäre.
Fazit: Spülprogramme sorgfältiger der jeweiligen Aufgabe anpassen.
2. Die Spülmaschine auslasten
Wird eine Spülmaschinen nicht komplett beladen, verschenkt man Ressourcen und verschwendet somit Energie und Geld.
Deshalb sollte man anstreben, die Spülmaschine nur dann zu verwenden, wenn diese auch voll beladen ist. Sollte dieses einmal nicht möglich sein, sollte man zumindest ein Sparprogramm wählen über das die meisten Geräte verfügen.
3. Geschirrspüler am Warmwasseranschluss anschließen
Wenn ein Haushalt über eine moderne und effiziente Warmwasserbereitung verfügt, sollte man die Spülmaschine nach Möglichkeit an einen Warmwasseranschluss anschließen.
Dies bietet den Vorteil, dass die Maschine weniger Energie für das Aufheizen des Wasser benötigt, woraus ein großer Teil des gesamten Stromverbrauches einer Spülmaschine resultiert.
4. Energieeffiziente Geschirrspülmaschine kaufen
Wer sich eine neue Geschirrspülmaschine anschaffen möchte, der sollte beim Einkauf darauf achten, dass das Gerät auch eine möglichst gute Energieeffizienz aufweist.
Zur Beurteilung einer Spülmaschine reichen diesbezüglich die Energieeffizienzklassen (EU-Label) alleine leider nicht mehr aus, da man in einem Geschäft kaum ein Gerät finden wird, dass nicht der Energieeffizienzklasse “A” zugeordnet ist. — Deshalb sollte man zusätzlich zumindest noch den ausgewiesenen Wasserverbrauch der Maschinen vergleichen und Geräte bevorzugen, die wenig Wasser benötigen.
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Unter der Rubrik “Grünsparen statt schwarzärgern” geben wir wirkungsvolle Energiespartipps, die Geld sparen und die Umwelt schonen.
Foto: SL_SD, CC-Lizenz 2.0
Grünsparen statt schwarzärgern (7)
7. Januar 2010, geschrieben von Grünspar | 2 Kommentare »Wer sich heute einen neuen Fernseher kauft, schaut nur noch selten in die Röhre: Große LCD- und Plasmafernseher liegen eindeutig im Trend. Mit den neuen Technologien ändert sich aber auch der Stromverbrauch. Größere LCD-Bildschirme verbrauchen zum Teil erheblich mehr Strom als alte Röhrenfernseher. Eine Verdoppelung der Bildschirmgröße führt beim Fernseher grob überschlagen zu einer Vervierfachung des Energiebedarfs!
Richtig ist aber auch: Fernseher und Stereoanlagen verbrauchen zwar deutlich weniger Strom als z.B. die Waschmaschine oder der Wäschetrockner, aber dafür werden diese Geräte wesentlich häufiger bzw. länger genutzt. Ein durchschnittlicher Fernseher kann sich auf der jährlichen Stromrechnung daher auch mit einem Betrag niederschlagen, der sich um 75 Euro bewegen wird. Das entscheidende Kriterium beim Stromverbrauch eines Fernsehers ist die Größe des Bildschirms, während bei den Technologien, also Plasma oder LCD, kaum noch nennenswerte Unterschiede festzustellen sind.
Beim Kauf eines neuen Geräts sollte der energiebewusste Verbraucher also nicht nur auf technische Details wie Full HD und 16:9 achten, sondern auch den Stromverbrauch im Blick haben. Selbstverständlich gilt auch bei Fernsehern: Bei Nichtbenutzung komplett ausschalten — sonst frisst das Gerät auch im Standby-Modus Strom.
Manche Hersteller bieten bei neueren Fernsehern auch sogenannte “Eco”-Funktionen an, bei denen z.B. das Bild leicht abgedunkelt wird. Auch so lässt sich Strom sparen.
Wer den Fernseher als Einschlafhilfe nutzt, sollte unbedingt die Timer-Funktion des Geräts einschalten. Der Fernseher schaltet sich dann automatisch nach einer vorher bestimmten Zeitspanne ab und läuft nicht die ganze Nacht durch.
Auch die Verwendung von Kopfhörern wirkt sich positiv auf den Energieverbrauch aus, da keine zusätzliche Energie für die Lautsprecher benötigt wird. Noch ein Komfort-Tipp zum Schluss: Schnurlose Kopfhörer lassen den störenden Kabelsalat der Vergangenheit angehören und sehen zudem noch schick aus.
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Grünsparen statt schwarzärgern (6)
10. Dezember 2009, geschrieben von Grünspar | 1 Kommentar »Geld und Strom sparen mit dem EU-Label
Haushaltsgeräte wie Kühlschränke oder Waschmaschinen bezahlt man nicht nur an der Kasse des Elektrohändlers, sondern kontinuierlich mit jeder Stromrechnung. Deshalb sollte man schon bei der Anschaffung auf die Folgekosten achten — vielleicht ist dann der 100€ teurere Kühlschrank doch der günstigste.
Um den Energieverbrauch von Elektrogeräten besser einschätzen zu können, gibt es seit 1998 das sogenannte EU-Label:
Der Energieverbrauch eines Geräts wird auf dem EU-Label mit Noten von A (sehr sparsam) bis G (ziemlich verschwenderisch) angezeigt. A bedeutet, dass das Gerät 55% weniger Energie benötigt als der Durchschnitt.
Seit der Einführung des EU-Labels vor elf Jahren hat sich die Energieeffizienz von großen Haushaltsgeräten zum Teil deutlich verbessert. Deshalb wurden im Jahr 2003 für besonders stromsparende Kühl- und Gefriergeräte die Erweiterungen A+ und A++ eingeführt, die jeweils noch besser als die Energieeffizienzklasse A sind. Dass diese Regelung nicht besonders logisch und eher verwirrend ist, hat auch die EU eingesehen: Ab 2011 wird es eine Neuregelung der Energieeffizienzklassen geben, ohne “A++”, dafür aber mit Prozentangaben, die jeder Verbraucher verstehen kann.
Alle EU-Labels auf einen Blick gibt es auch bei der Deutschen Energie-Agentur.
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