Artikel-Schlagworte: „Energieeffizienz“

Grünsparen statt schwarzärgern (8)

21. Januar 2010, geschrieben von Grünspar | Keine Kommentare »

Geschirrspueler in Spülmaschinen sind eine äußerst praktische Haushaltshilfe, die aber leider oft ineffizient genutzt werden. Da Spülmaschinen für einen nicht unwesentlichen Anteil des Stromverbrauches eines Haushaltes verantwortlich sind, kann man durch einen intelligenteren Umgang eine Menge an Strom und damit Geld einsparen.

Da wir uns lieber Grünparen statt Schwarzärgern wollen, präsentieren wir vier Tipps zum Umgang mit Spülmaschinen:

1. Das richtige Spülprogramm wählen
Spülmaschinen verfügen in der Regel über eine Vielzahl möglicher Spülprogramme, die sich u.a. hinsichtlich der Wassertemperatur, dem Wasserverbrauch und der Dauer eines Spülganges unterscheiden und aus denen somit auch ein unterschiedlicher Stromverbrauch resultiert. Aus einem Sicherheitsdenken heraus neigen viele Menschen dazu, stets ein Spülprogramm zu verwenden, dass die jeweiligen Anforderungen deutlich übersteigt und dass somit auch mehr Energie benötigt, als für ein gutes Spülergebnis notwendig wäre.
Fazit: Spülprogramme sorgfältiger der jeweiligen Aufgabe anpassen.

2. Die Spülmaschine auslasten
Wird eine Spülmaschinen nicht komplett beladen, verschenkt man Ressourcen und verschwendet somit Energie und Geld.
Deshalb sollte man anstreben, die Spülmaschine nur dann zu verwenden, wenn diese auch voll beladen ist. Sollte dieses einmal nicht möglich sein, sollte man zumindest ein Sparprogramm wählen über das die meisten Geräte verfügen.

3. Geschirrspüler am Warmwasseranschluss anschließen
Wenn ein Haushalt über eine moderne und effiziente Warmwasserbereitung verfügt, sollte man die Spülmaschine nach Möglichkeit an einen Warmwasseranschluss anschließen.
Dies bietet den Vorteil, dass die Maschine weniger Energie für das Aufheizen des Wasser benötigt, woraus ein großer Teil des gesamten Stromverbrauches einer Spülmaschine resultiert.

4. Energieeffiziente Geschirrspülmaschine kaufen
Wer sich eine neue Geschirrspülmaschine anschaffen möchte, der sollte beim Einkauf darauf achten, dass das Gerät auch eine möglichst gute Energieeffizienz aufweist.
Zur Beurteilung einer Spülmaschine reichen diesbezüglich die Energieeffizienzklassen (EU-Label) alleine leider nicht mehr aus, da man in einem Geschäft kaum ein Gerät finden wird, dass nicht der Energieeffizienzklasse “A” zugeordnet ist. — Deshalb sollte man zusätzlich zumindest noch den ausgewiesenen Wasserverbrauch der Maschinen vergleichen und Geräte bevorzugen, die wenig Wasser benötigen.

Aufwand
Kosten 2-kosten in
Arbeit 1-hammer in



Unter der Rubrik “Grünsparen statt schwarzärgern” geben wir wirkungsvolle Energiespartipps, die Geld sparen und die Umwelt schonen.

Foto: SL_SD, CC-Lizenz 2.0

Diskussion: Welchen Stellenwert hat Energieeffizienz in Deutschland?

16. Dezember 2009, geschrieben von Grünspar | Keine Kommentare »

Bei energynet.de wird über den Stellenwert von Energieeffizienz in Deutschland diskutiert:

Jede kWh, die nicht gebraucht wird, muss nicht produziert werden. Und über Strom, der nicht gebraucht wird, muss auch nicht über die Erzeugung gestritten werden. Ist Energieeffizienz also allgemein anerkannt und deshalb wenig umstritten? Will also jeder Energieeffizienz? So ist es auch nicht, Energieeffizienz ist sogar heftig umstritten, wie z.B. beim Verbot der Glühlampen, die mangelnde Akzeptanz des Energieausweises oder der Versuch Energieeffizienz in Unternehmen gesetzlich vorzuschreiben.

Die Meinung eines Lesers:

Energieeffizienz ist in der Tat unsexy. Weil man sie meistens nicht sieht – PV, Solar, Hybrid usw. kann man viel besser herzeigen.

Hier geht es zur Diskussion bei energynet.

Grünsparen statt schwarzärgern (6)

10. Dezember 2009, geschrieben von Grünspar | 1 Kommentar »

Geld und Strom sparen mit dem EU-Label
Haushaltsgeräte wie Kühlschränke oder Waschmaschinen bezahlt man nicht nur an der Kasse des Elektrohändlers, sondern kontinuierlich mit jeder Stromrechnung. Deshalb sollte man schon bei der Anschaffung auf die Folgekosten achten — vielleicht ist dann der 100€ teurere Kühlschrank doch der günstigste.

Um den Energieverbrauch von Elektrogeräten besser einschätzen zu können, gibt es seit 1998 das sogenannte EU-Label:

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(Klicken zum Vergrößern)

Der Energieverbrauch eines Geräts wird auf dem EU-Label mit Noten von A (sehr sparsam) bis G (ziemlich verschwenderisch) angezeigt. A bedeutet, dass das Gerät 55% weniger Energie benötigt als der Durchschnitt.

Seit der Einführung des EU-Labels vor elf Jahren hat sich die Energieeffizienz von großen Haushaltsgeräten zum Teil deutlich verbessert. Deshalb wurden im Jahr 2003 für besonders stromsparende Kühl- und Gefriergeräte die Erweiterungen A+ und A++ eingeführt, die jeweils noch besser als die Energieeffizienzklasse A sind. Dass diese Regelung nicht besonders logisch und eher verwirrend ist, hat auch die EU eingesehen: Ab 2011 wird es eine Neuregelung der Energieeffizienzklassen geben, ohne “A++”, dafür aber mit Prozentangaben, die jeder Verbraucher verstehen kann.

Alle EU-Labels auf einen Blick gibt es auch bei der Deutschen Energie-Agentur.

Aufwand
Kosten 2-kosten in
Arbeit 1-hammer in



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