12. Juli 2010, geschrieben von Grünspar | 1 Kommentar »
Fehldrucke sammeln
Weltweit werden aufgrund des großen Holzverbrauchs riesige (Ur-)Waldflächen gerodet. 40% des gerodeten Holzes wandert in die Papier- und Zellstoffproduktion. Somit stellt der Papierverbrauch eines der größten Risiken für die Urwälder und somit auch für die Artenvielfalt und das Klima dar. Zusätzlich gehört Papier zu den Wasserintensivsten Produkten überhaupt. Die schädlichen Abwässer werden in vielen Ländern nahezu ungereinigt in Flüsse abgelassen und verschmutzen somit auch wertvolles Trinkwasser. Es gibt viele Möglichkeiten diesem Problem zu begegnen: Recycling-Papier oder zumindest FSC-zertifiziertes Papier nutzen. Außerdem stellt auch ein geringerer Papierverbrauch eine gute Lösung zur Problemlösung dar.
Kennen Sie das auch: Man druckt etwas aus, aber leider in der falschen Größe, das Falsche oder es muss nachträglich noch etwas geändert werden. Nutzen Sie die Rückseiten doch einfach später wieder für Testdrucke oder als Schmierblätter. Für diesen Zweck haben wir mit unserem Grünspar PAK auch ein sehr hilfreiches Produkt im Angebot.
Jenseits des Green New Deal: Wirtschaftswachstum contra CO2 Emissionssenkung
Kann der Wachstumspfad nachhaltig sein, oder kann er nicht? Die Frage spaltet die Protagonisten der Wachstumsdebatte. Zumindest ist schwer nachvollziehbar, wie die anvisierte Steigerung des Bruttoinlandsprodukts, laut Lissabon-Vertrag drei Prozent im Jahr, mit der notwendigen CO2 Emissionssenkung, 90% bis 2050, zusammen gebracht werden soll. Selbst bei effizienterem Ressourceneinsatz wird eine ansteigende Wachstumskurve den Fall der Emissionskurve erheblich bremsen. Hier verläuft die Grenze des Green New Deal.
Obama kündigt zwei Milliarden Dollar für Solarkraftwerke an
Nach der verheerenden Ölkatastrophe im Golf von Mexiko setzt US-Präsident Obama mit Nachdruck auf erneuerbare Energien. Jetzt kündigte er Subventionen von zwei Milliarden Dollar für neue Solarkraftwerke an. Zwei Unternehmen teilen sich die zwei Milliarden Dollar (1,59 Milliarden Euro): die Firma Abengoa Solar, die das grösste Solarkraftwerk der Welt in Arizona errichten will, und das Unternehmen Abound Solar Manufacturing, das Anlagen in Colorado und Indiana bauen will.
Umweltschonende eco Taxis in München
Der ADAC hat ein neues Siegel für besonders umweltschonende Taxis vorgestellt. Der grüne Aufkleber “eco Taxi” soll schadstoff- arme Fahrzeuge mit Hybrid- oder Erdgastechnologie kennzeichnen, so dass diese auf den ersten Blick erkannt und gezielt als Wunschtaxi ausgewählt werden können. Auf dem Siegel, das der ADAC kostenlos verleiht, stehen sowohl Schadstoffklasse als auch CO2-Ausstoß des Fahrzeugs.
Fußball WM 2022 mit Solarstadien
Während die erste Fußball-WM in Afrika auf das Viertelfinale zusteuert, macht sich der Wüstenstaat Qatar an die Bewerbung für die WM 2022. Die vielleicht zur ersten WM im Nahen Osten wird. Um sich gegen andere Mitbewerber durchzusetzen, will Qatar vor allem mit einer umweltfreundlichen Infrastruktur punkten. Es sollen drei Stadien gebaut werden, deren Energieversorgung komplett durch Solarenergie gedeckt wird.
Eckpunktepapier für eine Vollversorgung mit Erneuerbaren Energien
Am 23. Juni überreichte der ForschungsVerbund Erneuerbare Energien (FVEE) Bundesumweltminister Röttgen ein Eckpunktepapier, in dem gezeigt wird, wie sich eine zuverlässige, kostengünstige und robuste Vollversorgung mit erneuerbaren Energien bis zum Jahr 2050 erreichen lässt. Kernpunkte dieses Konzeptes sind Energieeffizienz, intelligente Netze und Energiespeicherung. Das Eckpunktepapier soll in das Energiekonzept der Bundesregierung einfließen.
Bewerbungen für den European Energy Award
Die Stadt Singen bei Konstanz bewirbt sich für den European Energy Award. Dazu hat die Stadt ein Energieteam aufgestellt, das bereits einen Katalog mit Verbesserungen zusammengestellt hat. Außerdem hat die Stadtverwaltung ein Leitbild zu Energie und Klimaschutz verfasst. Auch die Stadtverwaltung selber war überrascht, welche Einsparpotenziale in der öffentlichen Infrastruktur noch möglich sind, die auch der Stadtkasse erheblich entlasten können.
Die Österreichische Umweltorganisation Global 2000 machte am 9. Juni mit der Videoprojektion The Colour of Nature am Wiener Palmenhaus auf die weltweite Regenwaldzerstörung aufmerksam.