Archiv für die Kategorie „Gesendet“

Grünsparen statt schwarzärgern (5)

12. November 2009, geschrieben von Grünspar | 1 Kommentar »

Richtig waschen, richtig sparen — wie man Energie, Wasser und Geld mit dem richtigen Umgang mit Waschmaschinen spart.
Ein Drei-Personen-Haushalt benutzt rund 150 mal im Jahr die Waschmaschine und verbraucht damit rund 220 kWh Strom jährlich. Dabei wird leider immer wieder unnötig Energie und Wasser verschwendet. Mit den folgenden Tipps zum Grünsparen statt schwarzärgern kann sich der Verbrauch zum Teil deutlich reduzieren:

  • Moderne Waschmaschinen verbrauchen viel weniger Energie und Wasser als noch vor zehn oder zwanzig Jahren. Der Kauf einer neuen Waschmaschine rechnet sich also fast immer, besonders wenn das neue Gerät die Energie-Klassifizierung A oder B (Euro-Label) hat.
  • Klar ist auch: Eine neue Waschmaschine ist nicht gerade billig. Da Elektrogeräte aber im Normalfall über mehrere Jahre genutzt werden, sollte man nicht nur auf den einmaligen Kaufpreis achten, sondern die Gesamtkosten (Kaufpreis + Energieverbrauch + Wasserverbrauch) im Blick haben. Meist rechnet sich die Neuanschaffung schon nach zwei Jahren Nutzungszeit, da die Verbrauchskosten geringer sind.
  • Eine hohe Schleuderleistung (1600 Umdrehungen pro Minute) bewirkt, dass die Wäsche viel trockener aus der Maschine kommt und der Trockner kaum noch gebraucht wird. — Anstatt des Trockners kann die Wäsche (vor allem im Sommer) auch gut “manuell” trocknen.
  • Der häufigste Fehler bei der Bedienung von Waschmaschinen: Eine zu hohe Wasch-Temperatur. Wenn die Temperatur z.B. von 95°C auf 65°C gesenkt wird, reduzieren sich die Energiekosten um 30%. Auf Koch- und Vorwäsche kann heute in der Regel ganz verzichtet werden.
  • Auch der “Schonwaschgang” ist energetisch gesehen ganz großer Unsinn. Der Stromverbrauch steigt um den Faktor vier, der Wasserverbrauch sogar um 500%!
  • Wasser spart man am einfachsten, indem man die Maschine nur dann anstellt, wenn die Trommel auch tatsächlich voll ist. Auf die Reinigungsleistung hat eine volle Trommel keinen Einfluss!
  • Oft wird mehr Waschmittel genommen als nötig. Wer also nicht gerade verdreckte Fußballtrikots wäscht, sollte sich genau an die Dosierungsanleitung halten.
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Unter der Rubrik “Grünsparen statt schwarzärgern” geben wir wirkungsvolle Energiespartipps, die Geld sparen und die Umwelt schonen.

Standby-Geräte finden und abschalten – Grünsparen statt schwarzärgern (4)

29. Oktober 2009, geschrieben von Grünspar | 1 Kommentar »

Gebt Strom-Vampiren keine Chance!
Strom-Vampire sind nicht auf Blut aus – sie haben es auf einen anderen wichtigen Rohstoff abgesehen: Energie.
Es gibt sie fast überall. Sie lauern versteckt in elektrischen Geräten und warten auf ihre Chance. Wir Menschen geben ihnen leider zu oft die Gelegenheit, Energie zu saugen: Wenn wir mit der Fernbedienung den Fernseher oder die Musikanlage „ausschalten“, so dass nur noch die rote Statuslampe leuchtet. Oder wenn wir den Wasserkocher, den wir vielleicht nur einmal täglich für zwei Minuten benutzen, den ganzen Tag am Stromnetz lassen.
Besonders freuen sich Strom-Vampire über Computer, die zusammen mit Monitor, Drucker, Lautsprecher und externer Festplatte auch im ausgeschalteten Zustand mehrere Watt Leistung verpuffen lassen.

Was für ein immenses Einsparpotential hier Brach liegt, belegen auch Zahlen der Deutschen Energie-Agentur:
Alleine in Deutschland zapfen Strom-Vampire jedes Jahr 14 Milliarden Kilowattstunden aus dem Stromnetz ab. Privathaushalte opfern satte 11% ihres gesamten Energieverbrauchs für bequeme Standby-Funktionen. Jedes Jahr werfen wir so 2.300.000.000 Euro zum Fenster raus.

Dabei sind Strom-Vampire leicht zu bändigen, auch ohne Kruzifix und Knoblauch. Es geht viel einfacher: Wenn wir Geräte nicht benutzen, den Stecker ziehen. Oder, viel komfortabler, eine Steckdosenleiste benutzen, die den Stromkreislauf unterbricht.

Nun trägt diese Artikelreihe nicht umsonst den Namen “Grünsparen statt schwarzärgern”. Steckdosenleisten benutzen heißt nämlich auch: Jedes Mal auf dem Boden herumkriechen, um den Strom an- oder auszuschalten.
Dass das gar nicht sein muss, zeigt der Grünspar Standby-Killer, an den bis zu acht Geräte angeschlossen werden können Der Clou dabei: Er kann zwischen Haupt- und Nebengeräten (Master / Slave) unterscheiden, was besonders bei PC-Systemen oder Heimkino-Sets sinnvoll ist. Schaltet man Rechner oder Fernseher ein, wachen die angeschlossenen Nebengeräte gleich mit auf. Fährt man den Rechner herunter, verbrauchen weder Monitor noch Drucker Standby-Strom.

Also, den Grünspar Standby-Killer bestellen, zusammenhängende Geräte einmalig anschließen, schon wird dauerhaft Energie und Geld gespart. Wenn doch nur alles im Leben so einfach wäre.

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Kosten 2-kosten in
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Grünsparen statt Schwarzärgern (3)

8. Oktober 2009, geschrieben von Grünspar | Keine Kommentare »

Der (Entlüftungs-)Schlüssel zum Glück
Entlueftungsschluessel in Wann haben Sie zuletzt Ihre Heizungen entlüftet? Ist wahrscheinlich schon etwas länger her. Doch wann sollte man überhaupt Heizungen entlüften? Was gilt es dabei zu beachten? Und was bringt es wirklich? Das GrünsparBlog gibt Ihnen — getreu unserem Motto Grünsparen statt Schwarzärgern — eine einfache Schritt-für-Schritt-Anleitung für das richtige Entlüften von Heizungen.

Wann sollte man Heizungen entlüften?

Es gibt zwei Warnzeichen: a) Aus dem Heizkörper kommen unnatürliche Geräusche; es “gluckert”. b) Der Heizkörper gibt weniger Wärme ab als üblich, obwohl das Ventil aufgedreht ist.

Warum sollte man Heizungen entlüften?

Wenn Luft sich in Heizungen sammelt, wird die Zirkulation des Heizwassers unterbrochen. Obwohl sie Ihre Heizungen aufdrehen, wird es dann nicht richtig warm in den Räumen — Ihre Heizung arbeitet ineffizient und verschwendet Energie. Richtig entlüftete Heizungen sparen in einem Einfamilienhaus (150m2) pro Jahr ca. 300 kWh Strom und damit ca. 60 Euro.

Wie entlüftet man Heizungen richtig?

1. Mit dem richtigen Werkzeug! Sie benötigen aber nicht mehr als einen Entlüftungsschlüssel. Den bekommen Sie im Sanitär-Fachgeschäft oder gleich im Baumarkt. Alternativ erhalten Sie Ihren “(Entlüftungs-) Schlüssel zum Glück” auch in unserem Shop oder sogar kostenlos bei einer Bestellung über unseren Ratgeber für das Energiesparen im Haushalt.

2. Falls Sie ein Einfamilienhaus mit einer eigenen Heizanlage besitzen, verbessern sich die Chancen auf eine vollständige Entlüftung, wenn sie vorher im Keller des Hauses die Umwälzpumpe für das Heizwasser abstellen und danach ca. eine Stunde warten. So unterbinden Sie die Heizwasserströmung und die Luft wird nicht ständig im Heizsystem herum gewirbelt.

3. Damit bei der Entlüftung kein Wasser aus der Heizung auf den Boden tropft, nehmen Sie ein leeres Glas, eine Tasse oder einen Joghurtbecher, einen alten Putzlappen und den Entlüftungsschlüssel zur Heizung mit.

4. Das Entlüftungsventil finden Sie an der entgegengesetzten Seite des Heizkörperventils. Dieses hat seitlich eine Öffnung oder kleines Röhrchen. Den Entlüftungsschlüssel stecken Sie auf den Vierkantstift, der sich in der Mitte des Entlüftungsventils befindet.

5. Legen Sie den mitgebrachten Putzlappen auf den Boden unterhalb des Entlüftungsventils und halten Sie das Glas oder den Joghurtbecher unter die Öffnung oder das seitliche Röhrchen. Dann drehen Sie den Entlüftungsschlüssel gegen den Uhrzeigersinn(!) eine viertel bis eine halbe Drehung. Wahrscheinlich hören Sie jetzt schon die aus der Heizung entweichende Luft. Falls nicht: Drehen Sie den Entlüftungsschlüssel noch etwas weiter. (Vorsicht: Nicht allzu weit drehen, sonst fällt der Vierkantstift aus dem Entlüftungsventil und das Heizwasser fließt auf den Boden.)

6. Warten Sie, bis Wasser aus der Heizung austritt und es nicht mehr “gluckert”. Drehen Sie dann das Entlüftungsventil im Uhrzeigersinn mit dem Entlüftungsschlüssel.

7. Falls Sie viel Luft aus Ihren Heizungen abgelassen haben, kann es unter Umständen notwendig sein, die Heizanlage wieder nachzufüllen. Bitten Sie daher Ihren Hausmeister, den Druck in der Heizanlage zu kontrollieren und ggf. Wasser nachzufüllen.

→ Besitzer einer eigene Heizanlage sollten nach der Entlüftung nicht vergessen, die Umwälzpumpe im Heizkeller wieder einzuschalten.

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Grünsparen statt schwarzärgern (2)

18. September 2009, geschrieben von Grünspar | Keine Kommentare »

Lieber ohne Bildschirmschoner
Das kennt man ja: Ein fliegendes Windows-Logo, ein Aquarium voller Südseefische, auf den Computernutzer zufliegende Sterne oder ein Best-of der letzten Urlaubsfotos – Bildschirmschoner waren und sind beliebt bei jung und alt. Auch ihre Funktion ist den meisten bekannt: Sie verhindern, dass sich ein statisches Bild dauerhaft in die Röhre des Bildschirms einbrennen kann.
Was hingegen nur die wenigsten Menschen wissen: Mit heutigen Monitoren ist ein Einbrennen so gut wie ausgeschlossen. Moderne Geräte haben den Bildschirmschoner schlicht überflüssig gemacht.
Was hat das nun mit Energiesparen zu tun? Mehr als man zunächst denkt. Die meisten Bildschirmschoner sind 3D-Anwendungen, die zur Darstellung von Objekten viel Rechenpower und damit auch viel Energie benötigen. Die im PC oder Notebook eingebaute Festplatte und Grafikkarte laufen bei aufwändigen Schonern auf Hochtouren und verbrauchen zum Teil mehr Strom als im Normalbetrieb – von schonen kann also keine Rede sein.

Den Bildschirmschoner ausschalten und stattdessen auf verbrauchsärmeres Standby zu setzen ist schnell erledigt. Wenn der Rechner anbleiben muss, aber nicht direkt genutzt wird, genügen ein paar Klicks, schon wird dauerhaft Energie und Geld gespart. Wenn doch nur alles im Leben so einfach wäre.

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Grünsparen statt schwarzärgern (1)

4. August 2009, geschrieben von Grünspar | Keine Kommentare »

Es sind oft die kleinen Dinge, die Großes bewirken. Wenn wir kurz innehalten, über den Status nachdenken, und ihn nur gaaaanz leicht modifizieren – ohne dabei auf die Bequemlichkeiten des 21. Jahrhunderts verzichten zu müssen – können wir oft mehr erreichen als zunächst gedacht.
Besonders, aber nicht ausschließlich, betrifft das unseren täglichen Umgang mit Energie. Das Team vom GrünsparBlog möchte mit der Reihe “Grünsparen statt schwarzärgern” ganz einfache, schnell umsetzbare und vor allem praktische Tipps geben, die kaum Arbeit verursachen, aber schnell Wirkung zeigen. Nicht nur für faule Menschen interessant.

Energiemanagement bei PCs und Notebooks sinnvoll nutzen
Computer sind in vielen Berufen unentbehrlich geworden. Sie verbrauchen viel Energie – obwohl sie es nicht immer müssten. Lässt man den Rechner oder das Notebook ohne Power-Management z.B. in der Mittagspause einfach weiterlaufen, so wird unnötige Energie und damit Geld verschwendet.
Das Einsparpotential ist enorm: Ein PC mit angeschlossenem 17-Zoll-CRT-Bildschirm (die gute alte Stromfresser-Röhre) verbraucht im Normalbetrieb um die 160 Watt. Schaltet man den Monitor in den Standby-Modus, so reduziert sich die Leistungsaufnahme schlagartig auf 60 Watt – etwas mehr als ein Drittel des ursprünglichen Verbrauchs.
Ein noch größeres Einsparpotential bietet der Standby-Modus für Festplatten. Wird diese bei Abwesenheit nicht genutzt und ist zudem noch der Monitor ausgeschaltet, beträgt der Energieverbrauch von PC und Bildschirm zusammen gerade noch 7 Watt — 95% Energie gespart!
Schlendert man nun aus der Kantine oder Mensa zurück an den Arbeitsplatz, genügt eine kleine Bewegung mit der Maus, um den Rechner wieder aufzuwecken.
Richtiges Energiemanagement hat darüber hinaus noch einen positiven Nebeneffekt: Die Lebensdauer der Geräte wird ganz nebenbei erhöht.

Das Einrichten des Power-Managements ist mit jedem Betriebssystem möglich, egal ob Windows, Mac OS oder Linux-Distribution, und kostet den Nutzer nicht mehr als eine Minute seiner kostbaren Zeit. Einmal konfigurieren, immer Energie und Geld sparen. Wenn doch nur alles im Leben so einfach wäre.

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