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Im Test: Changers Solarladegerät

Die Vielzahl an mobilen elektrischen Geräten, die wir heute mit uns tragen oder die wir zuhause haben, wird immer größer. Es gibt die mobile Spielekonsole für die Kinder, die Handys oder Smartphones für jeden einzelnen in der Familie, MP3-Player, Kamera, vielleicht noch Tablet-Computer und dann noch die ebook-Reader.

Jedes einzelne Gerät verbraucht Strom, muss also immer mal wieder aufgeladen werden. Vielleicht auch dann, wenn keine Steckdose in der Nähe ist. Praktisch also wenn man unterwegs einen mobilen Akku für alle Geräte dabei hat und diesen auch noch mit Solarenergie überall wieder aufladen kann.

Changers – Mehr als ein Solarladegerät

Es gibt auf dem Markt zahlreiche Solar-Ladegeräte, das Changers ist aber mehr als ein Ladegerät. Es hat eine Community der man seine eingesparten CO2-Emissionen mitteilen und in der man sich mit anderen messen kann. Für die eingesparten CO2-Emissionen gibt es Credits, die auf dem Marktplatz eingetauscht werden können gegen Rabatte und Gutscheine bei nachhaltigen Anbietern von unterschiedlichen Produkten.

Um viele dieser Credits zu erhalten, muss man den Akku, genannt „Kalhuofummi“, changers-solarladegerätoft aufladen und die Nutzung am PC oder Notebook mit dem Nutzerkonto abgleichen. Der Akku kann die erzeugte Strommenge, die dadurch erreichte CO2-Reduktion und die damit verbundenen Credits bis zu 42 Tage aufzeichnen. Das wirkt etwas umständlich, aber mit den Credits warten dann Belohnungen, die man bei verschiedenen Partnern wieder einlösen kann.

Diese Partner im Changers Marktplatz sind alles Anbieter von nachhaltigen Produkten. Die Credits können meist als Gutschein online eingelöst werden.

Mobile Geräte mit dem Changers Ladegerät aufladen

Am Anfang steht aber erst einmal die Ernte der Sonnenenergie. Dazu wird das Solarpanel, genannt „Maroshi“ mit dem Akku verbunden. Hier muss man gut darauf achten, dass der Stecker richtig eingesteckt ist, sonst wird der Akku nicht geladen. Ich habe einige Male Akku und Panel in die Sonne gelegt und mich gewundert, dass nicht geladen wurde. Als Bestätigung blinkt eine der vier LED auf dem Akku. Je schneller sie blinkt, um so schneller wird der Akku geladen. Dies hängt von der jeweiligen Sonneneinstrahlung ab. Bei direkter Sonneneinstrahlung wird der Lithium-Ionen Akku in 4 Stunden aufgeladen.

Durch betätigen der großen Taste auf dem Akku wird für fünf Sekunden der Ladestand angezeigt. Je mehr der vier grünen LED leuchten, um so weiter ist der Akku aufgeladen..

changers-solarladegerät-verpackungDer Akku, das zentrale Element, hat drei Anschlüsse, einen für das Solarpanel, einen für die Daten und einen USB-Stecker zum Laden der mobilen Geräte. Den USB-Stecker kann man, anders als üblich, auch verkehrt herum einstecken – allerdings funktioniert er dann nicht mehr. Um möglichst viele Geräte Laden zu können, liegen dem Starter-Kit 8 verschiedene Adapter bei.

Damit ist die Bedienung des Solarladegerätes recht einfach und erschließt sich dem Nutzer schnell. Sofern alle Stecker richtig eingesteckt sind, gibt es auch keine Schwierigkeiten. Die Bedienungsanleitung ist einfach und verständlich aufgebaut.

In meinem Test habe ich bislang mein Smartphone, eine Kompaktkamera und mein Tablet geladen. Das Smartphone konnte ich komplett laden und es war noch Kapazität übrig für eine weitere Ladung – wie auch die Kamera. Theoretisch kann der Akku mit 4.400 mAh (3,7 V) das Smartphone zweimal laden. Das Tablet konnte ich nur laden als der Akku des Solarladegerätes komplett voll war, die Kapazität des Akkus reicht jedoch nur für 42% der Batteriekapazität des Tablets. Eine mobile Spielekonsole konnte ich bislang nicht laden, vielleicht war der Akku nicht voll genug. Wie weit der Akku für andere Geräte reicht, konnte ich nicht herausfinden.

Mein Fazit im Test des Changers Solarladegerätes

Es macht mittlerweile Spaß und viel Freude besonders das Smartphone mit Sonnenenergie zu laden. Allerdings kann das Solarpanel, bzw. der Akku, nur ein Teil der Ladungen abdecken – durch die intensive Nutzung – und so schnell wird auch im Sommer der Akku nicht geladen. Man muss im Tagesverlauf immer wieder das Solarpanel zur Sonne ausrichten, damit der Akku schneller geladen wird. Ohne direkte Sonne wird nur langsam oder gar nicht mehr geladen.

Die Community und der Marktplatz war bislang noch kein großer Anreiz für mich das Solarladegerät zu nutzen.

Changer Online Plattform

Changer Online Plattform

Vielleicht ändert es sich, wenn ich genügend Kontakte habe und ausreichend Credits, die ich im Marktplatz nutzen kann. Allerdings vergesse ich auch den Akku,über Notebook oder PC, mit meinem Nutzerkonto abzugleichen. Zum Glück werden die Daten im Akku 42 Tage lang gespeichert. So kommt hierbei der Spaß sicher auch noch.

Zum Changers!

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Andreas Kühl

Andreas Kühl ist Energieblogger aus Leidenschaft und betreibt den Blog energynet.de. Er ist studierter Diplom-Ingenieur (FH) für Bauphysik und klärt auf seinem Blog über Themen wie Energieeffizienz, erneuerbare Energien und die Energiewende auf. Für Grünspar testet er energiesparende Produkte und wirft dabei sein ganzes Know-How in die Waagschale.

3 Kommentare

  1. Pingback: [Grünspar] Im Test: Changers Solarladegerät | netzlesen.de

  2. Schöner objektiver Test.
    Ich finde die tragbaren Solarpanele auch sehr spannend. Vor etwa 2 Jahren kaufte ich mir einen 20 Euro Gerät bei Amazon, das war jedoch acuh nur etwa so groß wie mein Handy selber. Die Funktionalität war (natürlich) schlecht. Anscheinend geht es mittlerweile ja besser!
    Vor allem In den Sommermonaten und im Urlaub fände ich ein Solarladegerät sehr hilfreich.

  3. Pingback: Auswertung der Stromspar-Challenge - Energieblog energynet

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