Wie angekündigt, hier Teil 2 meiner Lehren aus dem Grünspar Jahr Nummero eins:
Plan B haben – Fokus! in allen Ehren, sollte man für einige wesentliche Aspekte auch abseits des Pfades denken: „Was wenns nicht klappt? Was ist wenn dieser oder jener Investor nicht anbeißt?“ Oder auch konkret: „Was wenn ich die Exist-Förderung nicht bekomme?“ Manchmal muss die Konsequenz aus einem gescheiterten Plan A gar nicht dramatisch sein. Aber wenn man einen Rückschlag kassiert hat, ist man oft nicht so strukturiert und motiviert einen sinnvollen Plan B direkt anzugehen. Schön wenn man dann nur noch die Schublade aufmachen und reingreifen muss. Konkret: Unsere Schublade war leer und wir brauchten einige Wochen neu zu planen und uns zu sortieren.
Zahlen im Blick haben – Inbesonders für Unternehmen mit Geschäftsmodell – es soll ja in diesem Web 2.0 den ein oder anderen ohne geben – dafür aber ohne irrwitzige Budgets, halte ich es für äußerst sinnvoll immer einen Blick auf die (aktuellen wie „geplanten“) Zahlen zu haben. Konkret: Uns hat ein strenger Blick auf unsere Zahlen (neben einer knappen Kriegskasse) dabei geholfen, keine unnötigen Ausgaben zu tätigen und die Stellhebel zu finden, die für uns das beste Input-Output Verhältnis haben.
An wichtigen Stellen nicht sparen – Das Geradebiegen von kostengünstiger Wurschtel-Arbeit kostet unnötig Geld und Zeit. „Wichtig“ heißt an dieser Stelle wichtig und zentral für das Geschäftsmodell bzw. das Geld verdienen. Konkret: Wir haben uns anfangs kurz gefreut einen günstigen Programmierer für unseren Shop gefunden zu haben und lange geärgert, dessen Fehler wieder ausbügeln zu dürfen.
Professionelles Design haben – Oft wird gesagt, hier könne man am Anfang sparen. Stimmt, aber ein professionelles Design kann man trotzdem habe. Denn: Dank 12designer und Co ist so etwas heutzutage auch mit verhältnismäßig kleinem Budget zu realisieren. Und: Webseite, Visitenkarten & Co sind imho das Gesicht eines Unternehmens bzw. einer Marke, das einen ebenso fitten, schmucken und professionellen ersten Eindruck hinterlassen sollte, wie die Gründer selbst. Unfrisiert würde man schließlich auch nicht zu einem Geschäftstermin erscheinen. Konkret: Unser Logo (Heureka-Ruf sei dank) und unsere Seite ließen uns von Start an professioneller und größer erscheinen als es hinter den Kulissen noch aussah – was zudem eine Motivation war, diesen professionellen Anspruch von Beginn an auch zu erfüllen.
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