Archiv für Oktober 2009

News-Überblick KW42

12. Oktober 2009, geschrieben von Grünspar | Keine Kommentare »

Netzwerken für die Windenergie
Über Möglichkeiten der Zusammenarbeit berieten am Donnerstag in Bremerhaven rund 50 Vertreter der nordamerikanischen und deutschen Windenergiebranche. Im Mittelpunkt des von der Deutsch-Kanadischen Industrie- und Handelskammer in Montreal und der Deutsch-Amerikanischen Handelskammer in Chicago gemeinsam mit der Windenergie-Agentur Bremerhaven/Bremen e.V. (WAB) organisierten Netzwerktreffens stand der Austausch über Entwicklungen der Windenergietechnik sowie die Marktentwicklung auf beiden Seiten des Atlantiks.

Peak-Oil ist Realität, nicht Mythos
Eine neue Studie, die vom UK Energy Research Centre (UKERC) aktuell veröffentlich wurde, unterstreicht die Gefahr “Peak Oil”. Die Studie kommt zum Schluss, dass die Erdölförderung ihren Höhepunkt bis spätestens 2030 überschritten haben wird, mit großer Wahrscheinlichkeit sogar schon vor dem Jahr 2020.

CNN / YouTube laden zum Klimawandel-Filmwettbewerb
Raise in News-Überblick KW42Es geht um die Zukunft der Erde und den kommenden klimatischen Bedingungen. In rund 55 Tagen werden sich die Staatsmänner zum COP15 versammeln. Es ist die wichtigste Konferenz zum Klimawandel seit 10 Jahren. CNN und YouTube laden zum Filmwettbewerb gegen den Klimawandel. Die besten Beiträge werden während der COP15 CNN/YouTube Debatte im TV am 15. Dezember ausgestrahlt.

Eine Milliarde US-Dollar für den Klimaschutz
US-Großinvestor George Soros will eine Milliarde Dollar (678 Mio. Euro) in erneuerbare Energien investieren, um den Klimaschutz vorwärtszubringen. In einer Erklärung für eine Chefredakteurskonferenz in Kopenhagen kündigte er am Samstag zudem an, eine neue Klimaschutz-Initiative ins Leben zu rufen und diese über zehn Jahre mit jeweils zehn Millionen Dollar auszustatten. Die globale Erwärmung sei ein politisches Problem, sagte Soros. Es sei aber ungewiss, ob die Staats- und Regierungschefs den politischen Willen zur Lösung des Problems hätten.

Grünsparen statt Schwarzärgern (3)

8. Oktober 2009, geschrieben von Grünspar | Keine Kommentare »

Der (Entlüftungs-)Schlüssel zum Glück
Entlueftungsschluessel in Grünsparen statt Schwarzärgern (3)Wann haben Sie zuletzt Ihre Heizungen entlüftet? Ist wahrscheinlich schon etwas länger her. Doch wann sollte man überhaupt Heizungen entlüften? Was gilt es dabei zu beachten? Und was bringt es wirklich? Das GrünsparBlog gibt Ihnen — getreu unserem Motto Grünsparen statt Schwarzärgern — eine einfache Schritt-für-Schritt-Anleitung für das richtige Entlüften von Heizungen.

Wann sollte man Heizungen entlüften?

Es gibt zwei Warnzeichen: a) Aus dem Heizkörper kommen unnatürliche Geräusche; es “gluckert”. b) Der Heizkörper gibt weniger Wärme ab als üblich, obwohl das Ventil aufgedreht ist.

Warum sollte man Heizungen entlüften?

Wenn Luft sich in Heizungen sammelt, wird die Zirkulation des Heizwassers unterbrochen. Obwohl sie Ihre Heizungen aufdrehen, wird es dann nicht richtig warm in den Räumen — Ihre Heizung arbeitet ineffizient und verschwendet Energie. Richtig entlüftete Heizungen sparen in einem Einfamilienhaus (150m2) pro Jahr ca. 300 kWh Strom und damit ca. 60 Euro.

Wie entlüftet man Heizungen richtig?

1. Mit dem richtigen Werkzeug! Sie benötigen aber nicht mehr als einen Entlüftungsschlüssel. Den bekommen Sie im Sanitär-Fachgeschäft oder gleich im Baumarkt. Alternativ erhalten Sie Ihren “(Entlüftungs-) Schlüssel zum Glück” auch in unserem Shop oder sogar kostenlos bei einer Bestellung über unseren Ratgeber für das Energiesparen im Haushalt.

2. Falls Sie ein Einfamilienhaus mit einer eigenen Heizanlage besitzen, verbessern sich die Chancen auf eine vollständige Entlüftung, wenn sie vorher im Keller des Hauses die Umwälzpumpe für das Heizwasser abstellen und danach ca. eine Stunde warten. So unterbinden Sie die Heizwasserströmung und die Luft wird nicht ständig im Heizsystem herum gewirbelt.

3. Damit bei der Entlüftung kein Wasser aus der Heizung auf den Boden tropft, nehmen Sie ein leeres Glas, eine Tasse oder einen Joghurtbecher, einen alten Putzlappen und den Entlüftungsschlüssel zur Heizung mit.

4. Das Entlüftungsventil finden Sie an der entgegengesetzten Seite des Heizkörperventils. Dieses hat seitlich eine Öffnung oder kleines Röhrchen. Den Entlüftungsschlüssel stecken Sie auf den Vierkantstift, der sich in der Mitte des Entlüftungsventils befindet.

5. Legen Sie den mitgebrachten Putzlappen auf den Boden unterhalb des Entlüftungsventils und halten Sie das Glas oder den Joghurtbecher unter die Öffnung oder das seitliche Röhrchen. Dann drehen Sie den Entlüftungsschlüssel gegen den Uhrzeigersinn(!) eine viertel bis eine halbe Drehung. Wahrscheinlich hören Sie jetzt schon die aus der Heizung entweichende Luft. Falls nicht: Drehen Sie den Entlüftungsschlüssel noch etwas weiter. (Vorsicht: Nicht allzu weit drehen, sonst fällt der Vierkantstift aus dem Entlüftungsventil und das Heizwasser fließt auf den Boden.)

6. Warten Sie, bis Wasser aus der Heizung austritt und es nicht mehr “gluckert”. Drehen Sie dann das Entlüftungsventil im Uhrzeigersinn mit dem Entlüftungsschlüssel.

7. Falls Sie viel Luft aus Ihren Heizungen abgelassen haben, kann es unter Umständen notwendig sein, die Heizanlage wieder nachzufüllen. Bitten Sie daher Ihren Hausmeister, den Druck in der Heizanlage zu kontrollieren und ggf. Wasser nachzufüllen.

→ Besitzer einer eigene Heizanlage sollten nach der Entlüftung nicht vergessen, die Umwälzpumpe im Heizkeller wieder einzuschalten.

Aufwand
Kosten 0-kosten in Grünsparen statt Schwarzärgern (3)
Arbeit 1-hammer in Grünsparen statt Schwarzärgern (3)


Unter der Rubrik “Grünsparen statt schwarzärgern” geben wir wirkungsvolle Energiespartipps, die Geld sparen und die Umwelt schonen.

News-Überblick KW41

5. Oktober 2009, geschrieben von Grünspar | Keine Kommentare »

Erfolgreicher Kampf gegen die Wasserflaschen
Das kleine australische Städtchen Bandanoon hat den Verkauf von Wasser in Flaschen verboten. Hintergrund dieser Aktion: ein internationaler Konzern plante, das Wasser des Ortes in Flaschen zu füllen, um es anschließend wieder in Bandanoon und dem restlichen Australien zu verkaufen. Statt dieses Irrsinns haben die Bürger beschlossen, dass das Wasser nun kostenlos abgegeben wird – wer einen Behälter mitbringt, kann sich dieses an mehreren Stellen im Ort gratis abfüllen.

Sourcemap: Woher kommt der ganze Kram?
Sourcemap ist der Name eines noch relativ jungen Projekts, das die langen Wege unserer Konsumgüter transparent machen will. Auf Google Maps basierend errechnet die Anwendung für ein jeweils gewähltes Produkt den Transportweg inklusive der einzelnen Bestandteile bis hin zum Verbraucher.

switch2eco: Kostenlose Stromsparsoftware
Die kostenlose Software von switch2eco übernimmt das Powermanagement bei PCs und Notebooks. Bei Abwesenheit schaltet switch2eco automatisch in den Schlafmodus und zeigt beim Aufwachen Energie- und Spardaten an: “Durch den Einsatz der switch2eco-Software reduzieren Sie Ihren Energieverbrauch und damit auch Ihre Energiekosten ohne dabei Abstriche bei Komfort- und Lebensstandard machen zu müssen.”

Ökoenergien haben 100 Millionen Co2 eingespart
In einem Bericht zur „Emissionsbilanz erneuerbarer Energieträger“, kommt das Umweltbundesamt (UBA) zu dem Ergebnis, dass im Jahr 2007 durch den Einsatz erneuerbarer Energien rund 106 Millionen Tonnen klimaschädlichen Kohlenstoffdioxids (CO2) vermieden wurden. Der Bericht stellt die Emissionsbilanz der erneuerbaren Energieträger sowohl methodisch als auch inhaltlich auf eine aktuelle Grundlage.

Surge: Solarstrom fürs iPhone

1. Oktober 2009, geschrieben von Grünspar | Keine Kommentare »

Das wurde auch langsam Zeit: Die amerikanische Firma Novothink wird Ende des Jahres ein Solar-Ladegerät für Apples iPhone und iPod auf den Markt bringen. So wird es aussehen:

Solar-iphone-surge in Surge: Solarstrom fürs iPhone

Das “Surge” genannte Gerät soll iPhones und iPods unterwegs mit Solarstrom versorgen. Besonders cool: Die Solar-Planer-Funktion, mit der das Surge auf Grundlage der bisherigen iPhone-Nutzungsdauer berechnet, wie viel Ladezeit benötigt wird, damit der individuelle Strombedarf gedeckt wird.
Kosten soll die kleine Solaranlage 70 US-Dollar (ca. 50 Euro). Wir vom GrünsparBlog halten euch natürlich auf dem Laufenden Sobald Surge auf dem Markt gibt’s einen neuen Blogeintrag.

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