Archiv für September 2009

Save our Energy: Ideenwettbewerb zur Energieeffizienz

10. September 2009, geschrieben von Grünspar | Keine Kommentare »

Save-our-energy in Save our Energy: Ideenwettbewerb zur Energieeffizienz

Wie wollen wir im Jahr 2020 leben? Woher soll unsere Energie kommen? Wie können wir möglichst effizient mit unseren Ressourcen umgehen? Antworten auf diese Zukunftsfragen möchte die Initiative “Save Our Energy” erarbeiten — zusammen mit uns. Unsere Hilfe, unsere Vorschläge, unsere Ideen werden gebraucht:

Gesucht werden innovative und zukunftsweisende Ideen in den Bereichen Wohnen und Mobilität, die Energie effizienter nutzen und möglichst auch noch CO₂ einsparen. Ideen, die die Bereiche Wohnen und Mobilität miteinander kombinieren, sind ebenfalls sehr willkommen. Es gibt tolle Preise im Gesamtwert von 1.500 Euro zu gewinnen! Ausgewählte Ideen können mit Ihnen gemeinsam im Raum München ausgearbeitet und umgesetzt werden.

Das Gemeinschaftprojekt der Technischen Universität München und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg findet derzeit viel Anklang. So manche gute Idee ist schon im öffentlichen Ideenpool eingetroffen, z.B. die Rückgewinnung von durch Beleuchtung erzeugter Wärme oder intelligente(re) Planung im Verkehrsbereich. Jeder registrierte Nutzer kann Ideen bewerten und kommentieren.

[via energynet]

News-Überblick KW37

7. September 2009, geschrieben von Grünspar | Keine Kommentare »

Plasmabildschirme verbrauchen Strom von 6 Kühlschränken
Der Stromverbrauch rund um Internet, DVD-Player und TV-Handy nimmt kritische Ausmaße an rechnet das Berliner IZT – Institut für Zukunftsstudien vor, allen voran Plasmabildschirme. Verbrauchertips geben Auskunft.

Asiens Solarfirmen stehlen Deutschen die Show
Nach Angaben des europäischen Photovoltaikverbands EPIA steht die Bundesrepublik angesichts einer explodierenden Nachfrage nach Solaranlagen vor einem enormen Branchenboom. Allerdings ist es etwa dem Spiegel zufolge der Vormarsch von Herstellern aus China, Taiwan und Japan, der den Sektor hierzulande in den kommenden fünf Jahren anschieben soll. Die deutschen Unternehmen hätten hingegen kaum etwas von den erwarteten Absatzsteigerungen.

Der Preis der Atomenergie
Greenpeace hat rechnen lassen, was die Atomenergie bis dato an Geld gekostet hat und künftig noch brauchen wird. Rechnet man alle Fördermittel zusammen, kommt man auf stolze 258 Milliarden Euro. Die Energiekonzerne schreiben damit satte Gewinne.

Abwrackprämie schöngeredet
Wes’ Brot ich ess’, des Lied ich sing’, neueste Variante: ein Gutachten zur Abwrackprämie vom Heidelberger Ifeu-Institut. Toll isse gewesen, die Prämie, ja, klasse, ein Super-Erfolg, ökologisch betrachtet. Und, ja, genau: der Auftraggeber war das Umweltministerium. Und damit war dieses Studien-Ergebnis auch zu erwarten.

90 Prozent weniger sind machbar
Deutschland kann einer Greenpeace-Studie zufolge seinen Ausstoß an klimaschädlichen Treibhausgasen bis 2050 um mindestens 90 Prozent senken. Voraussetzung hierfür sei aber ein beschleunigtes Tempo beim Ausbau der erneuerbaren Energien sowie bei der Verbesserung der Energieeffizienz und der Brennstoffnutzung, erklärte die Umweltorganisation.

Schweiz: Neue Umwelt-Etikette für Autos?
Der VCS Verkehrs-Club der Schweiz lehnt die geplante neue Umwelt-Etikette für Personenwagen ab. Diese berücksichtigt nicht die wirkliche Umweltbelastung eines Autos. Vielmehr würden mit der neuen Etikette schwere Wagen und Dieselfahrzeuge unangemessen bevorzugt und über Gebühr gut eingestuft. Der VCS fordert deshalb eine Umwelt-Etikette, die diesen Namen auch verdient.

Grüne Jobs können wahlentscheidend werden
Die Bundestagswahl rückt näher, laut einer deutschlandweiten Infratest-dimap-Umfrage könnte das Bekenntnis zum Klimaschutz entscheidend werden, so die Kampagne KlimakanzlerIn gesucht.

“Tapped”: Kinofilm über den Irrsinn von Wasser in Plastikflaschen [Trailer]

4. September 2009, geschrieben von Grünspar | 3 Kommentare »

Wasser in Plastikflaschen zu kaufen ist umwelttechnisch gesehen ganz großer Blödsinn. Diese Erkenntnis ist leider noch nicht in den Köpfen aller Menschen angekommen. Besonders in den USA wird Wasser gerne in Plastikflaschen gekauft und getrunken — die großen Konzern-Multis wie Nestlé freut das, sie machen damit Jahr für Jahr einen Milliardenumsatz.
Dass Kunststoff aus Erdöl hergestellt wird, einer Ressource, die immer knapper und damit teurer wird, scheint leider nur die wenigsten zu interessieren.

Der Film Tapped, der zur Zeit in ausgewählten Kinos in den USA anläuft, blickt hinter die Kulissen der Plastikwasserindustrie und zeigt den ganzen Irrsinn in all seiner Deutlichkeit. Neben Kritikern und Umweltschützern kommen in Tapped auch Vertreter der Nahrungsmittelindustrie zu Wort, die viel Geld und Lobbyarbeit in die Verteufelung von normalem Wasser ohne Plastikhülle stecken.

Hier der englische Trailer:


(Direktlink zum Youtube-Video)

Ob und wann der Film nach Deutschland kommt ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht bekannt. Auch auf der offiziellen Webseite zum Film lässt sich leider nichts genaues erfahren.

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